Dienstag, 26. September 2017

Die "S-E-P-T-E-M-B-E-R" Film-Challenge [E-M]

Ohje, die Zeit wird knapp zum  besonderen Filmegucken. Noch vier Tage. Und es fehlen noch drei Filme. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich das noch schaffe. ^____-^

 Jetzt habe ich jetzt endlich "E" und "M" hinter mir.

The Eyes of My Mother (2016, USA)
Die kleine Francisca lebt mit ihrer Mutter und ihrem Vater auf einer Farm mitten im Nirgendwo, als eines nachmittags – der Vater ist gerade unterwegs – plötzlich ein Fremder vor dem Haus steht. Was an diesem Nachmittag passiert, ist unfassbar grausam. Doch damit fängt alles erst an.

So interessant sich das auch anhört, ist es kein Film, dem ich jedem blutliebenden Horrorfan empfehlen würde. Es ist ein sehr verstörendes Drama, das mit sehr wenig Dialog auskommt. Da er in s/w gedreht würde, wirkt die Atmosphäre sehr düster, der halbe Film spielt im Dunkeln und man sieht kaum etwas und schon gar keine blutigen Szenen. Dafür vernehmen die Ohren einiges, das ein zartbesaites Gemüt schaudern lassen könnte.

Moon (2009, UK)
Astronaut Sam Bell ist alleine auf dem Mond, wo er als Mechaniker den Abbau von Helium-3 überwacht. Das kostbare Gas könnte die Energiekrise auf der Erde beenden. Zwei Wochen vor seiner Abreise beginnt Sam seltsame Dinge zu sehen und zu hören. Nachdem eine Routinekontrolle katastrophal schief geht, entdeckt er, dass Lunar ganz eigene Vorstellungen von seinem Verbleib hat...
Ein Film, der mich nachhinein positiv überrascht hat. Zuerst konnten mich die ersten zwanzig Minuten noch gar nicht packen. Ich wusste, dass es ein relativ langsamer Sci-Fi-Film war, das stört mich nicht, aber ich bin nicht so ein großer Fan von Protagonisten, die scheinbar grundlos Halluzinationen erleben. Aber nach und nach hat der Film mich doch gepackt, als die ersten großen Fragen sichtbar wurden. Sam Rockwell macht seine Sache als "One Man Show" wirklich sehr gut. (Ich persönlich fand den Plot-Twist dennoch etwas vorhersehbar, aber vielleicht liegt es auch an meiner 'Erfahrung'.) Ein Film, den man sich ruhig einmal ansehen kann. Allein schon wegen des AI-Roboters GERTY, der schon recht niedlich rüberkommt. 


Habt ihr schon mal die erwähnten Filme gesehen? Wie fandet ihr sie? ^___^

Kommentare:

  1. Sehr gut. Ich habe bisher schon einige Empfehlungen zu "Moon" erhalten. Wer soll sich durch "Moon" angesprochen fühlen?
    Zu "The Eyes of my Mother": als was ist er denn deklariert? Als Horror-Film oder Psycho-Thriller?
    Und vielen Dank, dass du an der Challenge teilnimmst, viele Filme sind es ja nicht mehr. Bei mir wartet auch nur noch ein Film auf der Liste.

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    1. Hmm, die Zielgruppe bei Moon - schwierig. Ich würde sagen, SciFi-Fans, die auch was Ruhigeres gucken würden, der Actionteil ist hier ziemlich niedrig. The Eyes of Mother würde ich als Horrordrama einstufen. :)

      Ich bin auch jetzt fast mit meiner Liste fertig. :D

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    2. Ich bin so eben mit meiner Challenge fertig geworden und habe den letzten Film rezensiert. Ich bin auf deine fehlenden Beiträge gespannt. Ich habe deine Artikel auch immer fleißig verlinkt, falls es dir nicht aufgefallen ist.

      Danke für deine Einschätzung zur Zielgruppe, ich werde das mal im Auge behalten.

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  2. Sali, Alice.
    'Moon' ist ein unaufgeregter Film, von ehrlichem Interesse bewegt & grundsätzlich in seiner Aussage über Würde, Wert & Ethik eines Menschen. Mit einer der Stärken wirklich gut erdachter SF.
    Regisseur Duncan Jones (Empfehlung für 'Source Code') hat übrigens mit 'Mute' einen Sequel zu 'Moon' (Jones spricht von einer zu vollendenden Trilogie) gefilmt, der angeblich noch 2017 erscheinen soll (Netflix/einige Kinos).

    Persönlich zähle ich den Sohn von David Bowie, mit 'Moon', zu einem Trio neuer Filmemacher, die ein ähnlich geniales Debüt hinlegten & Talente gebunkert haben. Gareth Edwards ('Monsters') sowie Rian Johnson ('Brick').
    Anmerkenswert, daß Edwards ('Rogue One') & Johnson ('The Last Jedi') b eide bereits Regisseure des Star Wars-Verse sind. Jones würde sich für den 'Obi Wan Kenobi'-Film dann durchweg anbieten. :-)

    bonté

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