Donnerstag, 1. Dezember 2016

[NaNoWriMo] Und wie ich aus der Asche gestiegen bin...


Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich es wirklich geschafft habe. Genau gestern am 30. November, dem letzten Tag des NaNoWriMos, habe ich die magische Grenze von 50000 Wörtern erreicht. Um genauer zu sein, es war schon keine Stunde mehr vor Mitternacht. Ich habe in den letzten Tagen zwar tapfer geschrieben, aber irgendwie schien das Ziel immer noch in weiter Ferne zu sein.


Wie man sehen kann, habe ich am Anfang noch versucht, einen ordentlichen Polster aufzubauen, solange keiner dieser fürchterlichen Stressdämonen in Sicht waren. Kaum waren sie dann aufgetaucht, habe ich dann nur noch an Wochenenden weitergeschrieben, wie man gut in der Statistik feststellen kann. ^___^

Am Anfang hat es mit dem Schreiben sehr gut geklappt. Meine Story ist schließlich keine neue, ich habe sie schon vor ein paar Jahren bei einem NaNo-Camp angefangen. Von daher ähneln sich die ersten 30 Seiten inhaltlich.

Ich bin froh, dass ich mich für diese Story entschieden habe. Kurz vor dem NaNo hatte ich plötzlich diese tolle Idee, die ich auch gern schreiben würde. Aber sie war dann doch unausgegoren und hatte auch nur etwa vier potentielle Hauptcharaktere. Meine diesjährige NaNo-Story handelte dagegen gleich von einer ganzen Klasse. 


Im Vergleich zu dem ersten Versuch sind auch fünf neue Charaktere dazugekommen. Ich wusste nicht, ob ich sie alle mögen würde, schließlich kenne ich die anderen schon so lange, aber sie haben sich alle bestens integriert. Eigentlich waren sie nur als Statisten gedacht (irgendwer muss doch im Hintergrund herumlaufen), aber sie sind dann letztendlich zu wichtigen Nebencharakteren geworden. ^___^

Und ich hatte auch wieder jede Menge wundersame Aha-Momente mit meinen Schöpflingen. Ein Mädchen z.B. habe ich eher als eine relativ distanzierte Person dargestellt. Bis dann plötzlich jemand zu dem Mädchen sagte: "Du bist doch im Schwimmverein." Ich wusste gar nicht, woher das herkam, konnte mir aber das Mädchen plötzlich sehr gut als Leistungsschwimmerin vorstellen. Das passte auch insgesamt zu seiner Biografie. Ich liebe so etwas einfach, wenn meine Charaktere mir von sich aus etwas über sich erzählen.

Ich bin froh, dass ich den NaNoWriMo geschafft habe. Das ist wirklich ein anderes Gefühl, wenn man noch am 30. November am Schreiben ist und bis zum Ziel noch 2000 Wörter braucht. Und besonders nach dem letzten Jahr, wo ich erstmals gescheitert bin, hat das wirklich gut getan. ^___^

Nächstes Jahr bin ich auch sicher gern dabei, ich hoffe, die Stressdämonen lassen mich dann einigermaßen in Ruhe. ^___^

Wie ist es bei euch gelaufen?

Kommentare:

  1. "Ich liebe so etwas einfach, wenn meine Charaktere mir von sich aus etwas über sich erzählen." oh ich auch, sowas ist unglaublich.. und meine Mutter erklärt mich immer für bescheuert, wenn ich versuche ihr sowas zu erzählen :D

    Ich hab insgesamt sage und schreibe 2006 Wörter am 1.11. geschrieben und das wars für mich :D aber nun gut. Vielleicht klappts ja nächstes Jahr mal wieder.. *hust*

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  2. Ich glaube, das mit dem Erklären fang ich gar nicht erst bei schreibfremden Menschen an. :D
    Ich wünsche dir, dass du es nächstes Jahr schaffst. Du hast es ja wenigstens versucht. :)

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