Montag, 29. Februar 2016

[Zitate] Gesammelte Schätze im Februar


Juhu, ich habe wieder ein paar Schätze gefunden.


Shuichi Yoshida
Villain
It was like living in a continuous tape loop; it was much more fun to connect with the world through your computer than to live in the real world.
(Seite 117)

He'd never felt lonely before. He hadn't even known what it meant. But ever since that night he'd felt terribly lonely. Loneliness, he thought, must mean being anxious for somebody to listen to you.
(Seite 126)

"There're too many people in the world like you," Yoshio said. "Too many people who don't have anyone they care about. Who think if they don't love anyone else then they're free to do whatever they want. They think they have nothing to lose, and that makes them stronger. If you have nothing to lose, there's nothing you really want, either. You're full of confidence, and look down on people who lose things, who want things, who are happy, or sad sometimes. But that's not the way things are. And it's just not right."
(Seite 277)


Ryu Murakami

69
Anyone who's had a visit from them has discovered an important fact about life: namely, that misery grows up all by itself, in a hidden place, without you even being aware of it, and then one day, suddenly, it knocks on your door. Happiness is just the opposite. Happiness is a cute little flower on your veranda, or a baby canary. You can see it growing, little by little, right before your eyes.
(Seite 89)

National Athletic Meet. Was there anything uglier than the sound of those three words?
(Seite 127)


Alan Bradley

Flavia de Luce: Eine Leiche wirbelt Staub auf
Wenn wir beide uns auch nur ansatzweise ähnlich sind, dann schwärmen Sie ebenso wie ich für Fäulnis und Zersetzung. Es ist doch immer wieder ein erhellender Gedanke, dass Verfall und Verwesung die entscheidenden Kräfte sind, die die Welt in Gang halten.
(Seite 9)

Eine der Sachen, die mir am Erwachsenwerden Angst macht, ist der Umstand, dass einem die Sentimentalität früher oder später die einfachste Logik vernebelt. Unechte Gefühle verkleben einem das Hirn wie Honig, den man in die komplizierte Mechanik eines kostbaren Uhrwerks gießt.
(Seite 25/26)

Schlagartig hatte sich die ganze Welt in ein weit größeres Universum verwandelt, als ich mir je hätte träumen lassen. Ich stand am Rand eines gähnenden Abgrunds, dessen gegenüberliegender Rand unvorstellbar weit weg war, dass nur unerschüttlicher Glaube die Kluft überbrücken konnte. Es war, so nehme ich an, die Brücke, die die Kindheit mit all dem Unbekannten verbindet, das danach kommt.
(Seite 173/174)

>> zu den Schätzen der anderen Schatzsucher im Februar

Kommentare:

  1. Ach,das sind ja dieses Mal ganz schön deprimierende Zeilen geworden. Ich hoffe, das hat sich nicht auf dein Gemüt gelegt ;)

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