Sonntag, 31. Januar 2016

Die Bücher von 2016 [Januar]

Neues Jahr, neue Bücher. Aber ich muss zugeben, mein Lesejahr hat ziemlich mies angefangen.


Buch #01 [dt. - 784 Seiten]
Markus Heitz
AERA - Die Rückkehr der Götter

{Inhalt} Im Jahr 2019 herrscht eine neue Weltordnung: Die Götter kehren auf die Erde zurück. Alle Götter – bis auf einen. Während Odin, Zeus, Manitu, Anubis, Shiva und Co. sich ihre alten Kultstätten zurückholen und ihre Anhänger um sich scharen, warten Christen, Moslems und Juden vergeblich. Die einst mächtigsten Religionen der Welt werden bald als bedeutungslose Sekten belächelt.
Eigentlich ist die Grundidee so interessant und faszinierend. Aber was der Autor daraus gemacht hat, fand ich leider nicht gut, so dass ich das Buch in der Hälfte abgebrochen habe. Mir hat sein Schreibstil genervt. Vor allem musste er bestimmte Wörter immer wieder erwähnen. Seine Culebras, sein PDA und sein Fu-Manchu-Bart. Gleich bei der ersten Erwähnung des Fu-Manchu-Barts hätte der Leser sich gleich gemerkt, wie der Bart des Protagonisten eigentlich aussieht, ein Fu-Manchu-Bart ist ja auch recht auffällig. Aber immer wieder das gleiche "er rieb an seinem Fu-Manchu-Bart" alle drölfzig Seiten. Das hat mich am Ende nur noch kirre gemacht. Einzig die Rolle des Stalkers des Protagonisten fand ich noch interessant, aber irgendwann nicht genug, um am Buch dranbleiben zu wollen...
 


Buch #02 [dt. - 268 Seiten]
Haruki Murakami
Wenn der Wind singt / Pinball 1973
{Inhalt} "Wenn der Wind singt", Haruki Murakamis Debüt, folgt einem namenlosen 21-jährigen Studenten, der die Semesterferien (und damit den August 1970) in seinem kleinen Heimatort verbringt. Die Zeit vertreibt er sich mit seinem besten Freund, genannt "Ratte", einem Mädchen mit vier Fingern an der linken Hand und einem Barkeeper.  Die Handlung von "Pinball 1973" setzt drei Jahre später ein. Der junge Mann lebt inzwischen in Tokio, während die "Ratte" immer noch in "J.’s Bar" darauf wartet, dass das Leben losgeht.
Haruki Murakamis erste Romane mussten auch gleich in mein Regal wandern. Man merkt schon hier seinen typischen Schreibstil. Mir haben die beiden Geschichten gut gefallen, auch wenn die Handlungsstränge etwas wirr waren. ^___^

1 Kommentar:

  1. Die Murakami-Geschichten hören sich (wie immer) sehr gut an :)

    Schade, dass du von dem ersten Buch nicht begeistert warst. Ich finde es auch nervig, wenn Autoren diverse Phrasen immer und immer wieder benutzen. Da macht das Lesen echt keinen Spaß Oo

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