Sonntag, 3. Januar 2016

52/01 Schlüsselwörter - "Mutter"

Hiermit fange ich meine eigene Film-Challenge "52 Schlüsselwörter" an. Mehr Informationen kann man hier finden und da sind noch die Wörter für den Januar.

Mein erstes Schlüsselwort lautet: Mutter.


Yoshimi Matsubara aus Dark Water (Honogurai mizu no soko kara - 2002)

Yoshimi Matsubara befindet sich derzeit in einem Scheidungsprozess und möchte außerdem das alleinige Sorgerecht für ihre Tochter Ikuko haben. Damit das möglich ist, zieht sie mit ihrer Tochter in ein heruntergekommenes Apartment und begibt sich rasch auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, während Ikuko in den Kindergarten geht.

Sie kümmert sich recht liebevoll um ihre Tochter und bemüht sich für sie jederzeit da zu sein. Die seltsamen Ereignissen, die im Haus vorgehen, beunruhigen sie jedoch und sie möchte am liebsten umziehen, was laut Anwalt allerdings als ein schlechtes Zeichen im Sorgerechtskampf gewertet werden könnte und dieser ist sich sicher, dass ihre Augen ihr nur einen Streich spielen.

Yoshimi findet jedoch heraus, dass hinter den merkwürdigen Vorfällen ein Geist in der Form eines kleinen Mädchen steckt. Um ihre Tochter vor dem Geist beschützen zu können, entscheidet sie sich innerhalb von Sekunden, ein großes Opfer einzugehen.

Ich mag den Film, er ist recht sehenswert und man fühlt arg mit Yoshimi. Und Ikuko ist so niedlich. ^___^

Kommentare:

  1. Ach, "Dark Water" ... Der steht schon soooo ewig auf meiner To watch list.
    Interessant, dass du eine Mutter gewählt hast, die sich für ihre Tochter aufopfert. Mir fiel da irgendwie jemand ganz anderer ein, aber das verrate ich dann erst in meinem Beitrag ^____^

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    1. Den Film kann ich wirklich empfehlen. :) (Gibt's sogar als ganzer Film auf Youtube mit englischen UT)
      Auf deinen Beitrag bin ich gespannt. ^___^

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    2. Oh, danke für den Tipp! ^___^

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  2. Konnichi wa, Hotaru san.
    Offensichtlich, der japanische Schreckens-Film hat es intensiv mit Geistern als kleinen Mädchen.
    Wobei die Aufopferung einer Mutter eine umfassende Geste der Menschheit ist. Stimmt.

    Noch ein paar Takte zu "Mein Leben Ohne Mich". Hier erfährt eine junge Mutter, daß ihr nur noch wenige Monate zu leben bleiben. Und so trifft sie für sich die Entscheidung - bis zu ihrem Tod - weder die geliebten Kindern noch den liebevollen Mann damit zu konfrontieren. Sie führt eine Art Tagebuch, in dem sie ihre Vorbereitungen (für sich wie die Familie), Absichten, Wünsche (noch einmal mit einem anderen Mann schlafen) & Gefühle festhält. Nachdem sie gestorben ist, erhält ihr Mann dieses quasi Testament ihrer letzten Wochen.
    Ein großer Film über die Allmacht des Todes und wie der Mensch - hier eben eine Frau, Mutter, Tochter, Gattin, Geliebte - dem Schicksal die eigenen Träume zu ent-zerren sucht. Formidabel gespielt von
    Sarah Polley, Scott Speedman, Deborah Harry & Mark Ruffalo. Ein ernsthafter, aber kein tragischer Film.

    Ganz anderes Metier:
    'Star Wars', gestern, hat mich duch die Bank zu überzeugen gewußt. Der Sequel der Saga kombiniert das Feeling der beiden Filme von 77/79 mit den Ansprüchen an interessierende Charaktere heutiger TV-Serien-Highlights.
    Ein Wow für die Dynamik zwischen Rey & Fin! Wie ein chapeau für die Darstellung der neuen Jedi-Heldin durch Daisy Ripley.

    bonté

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    1. "Mein Leben ohne mich" kenne ich gar nicht, aber das klingt wirklich nach einem ruhigen, sehenswerten Stoff. :)

      Ich muss ja zugeben, bei Star Wars bin ich noch recht zwiespältig, ob ich mir ihn mal anschauen sollte, obgleich ich auch schon viel Gutes gehört habe. Ich habe das Gefühl, der Zug ist für mich bereits abgefahren. ;)

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    2. ...der Zug hat eigentlich angehalten. :-)
      Abrams, Kasdan & Arndt haben das Drehbuch derart aufgebaut, daß auch alle, ohne jede Kenntnis der Saga-Vorgänger*, in den Film-Kosmos hinein finden. Man/frau kann ihn für sich allein sehen.
      Ich habe 'The Force Awakens" übrigens lieber in Normal-D goutiert; bleibt für mich (alten Knacker)das Kino im eigentlichen Sinne.

      bonté


      * relevant für die Saga sind eh nur 'Star Wars'('77) & 'Empire'('79)

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  3. Ich glaub das wäre ein Film den ich mir nicht anschauen sollte, trotz Deiner Empfehlung ... bei Grusel-Psycho-Filmen habe ich immer "lange" zu "leiden" ;)

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