Dienstag, 10. November 2015

[NaNoWriMo] Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen


Zehn Tage NaNoWriMo. 16667 Wörter. Und soeben hat sich der Polster, den ich mir in den letzten Tagen aufgebaut habe, um unter der Woche doch irgendwie über die Runden zu kommen, aufgelöst.


Haaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaach!

Boah, ist das anstrengend gerade. Ich schreibe aktuell am vierten Kapitel. Das letzte POV-Kapitel mit einem neuen Charakter. Damit meine ich, dass ich fertig mit dem Erschaffen neuer Hauptcharakter bin. Die nächsten POV-Kapitel werden halt eine Fortsetzung der bisherigen sein. Das heißt, so langsam brauche ich einen Faden. Aber ich freue mich schon darauf, denn mittlerweile habe ich alle bisherigen Charaktere lieb gewonnen. Mit den aktuellen tue ich mich noch schwer, aber das wird sich hoffentlich ändern. Das heißt, ich sollte dann Motivation haben, mich auf bestimmte Szenen zwischen den Charaktern zu freuen. Ein paar Ideen habe ich schon. Aber das dauert noch.

Ich freue mich schon aufs Wochenende und werde da definitiv mehr Tempo von mir fordern. Am Sonntag hätte ich dann schon gern 30000 Wörter hinter mir. Gerne auch mehr... aber ich will ja mal realistisch sein...

Ich hätte nie gedacht, dass es so schwer sein kann, selbst 1667 Wörter zusammenzukriegen. Irgendwie war mir das die letzten Jahre nicht so bewusst gewesen, auch wenn ich damals durchaus einige Hänger hatte. Man hatte doch irgendwie einen Plan, wie es weitergeht und ich habe diesmal keinen...

Was mir gefällt:
"Bleibt nur die Frage, was sein Ziel ist. Was hat er davon, dass er uns in irgendeinem finsteren Wald aussetzt? So schnell verhungern werden wir hier schon nicht."
Jakob dachte darüber nach.
In der Tat war es wirklich seltsam, dass sie an diesem Ort gebracht worden waren, ohne dass ihnen irgendein Leid zugefügt worden waren.
Außer... der Täter hatte genau das vor, dass sie topfit waren.
"Scheiße...", murmelte er, während er sein Gesicht verzog.
"Was ist?"
"Vielleicht sollten wir Beute sein?"
"Beute?"
"Wie in dem Buch von Stephen King. In dem Fall... homophobe Menschenjäger?"
Auf Sinans Gesicht bereitete sich eine Mischung aus Skepsis und Besorgnis aus, während er sich umsah. Konnte da wirklich etwas daran sein?
"Vielleicht übertreibe ich aber auch." Jakob seufzte. "Ich habe zu viele Bücher gelesen."
"Ja, das merkt man." Sinan lächelte schwach. "Aber das ist auch gut. So sind wir einigermaßen vorbereitet auf alles, was... passieren könnte."
"Mhh. Wenn wir es hier rausschaffen, wie wäre es mit einem Kaffee... oder Bier?"
Sein Gegenüber fing ihn zu mustern an und entschloss sich dann zu einem Grinsen.
"Beides klingt.. nach einer guten Motivation."

Letzter Satz:

"Das, meine Liebe, ist eine verdammt gute Frage. Ich weiß es nicht. Niemand weiß es. Nur ein verfluchtes Krankenhaus, aus dem man nicht entkommen kann."

1 Kommentar:

  1. Oha, das ist wirklich mühsam, wenn die Wörter so zäh sind .____.
    Das scheint die letzten Male nie der Fall bei dir gewesen zu sein. Ich erinnere mich, dass du immer recht zügig vorangekommen bist.
    Lass dich trotzdem nicht entmutigen! Ich wünsche dir ganz viel Schreibmotivation fürs Wochenende ^____^

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