Sonntag, 23. November 2014

[NaNoWriMo] Sonntagsgedanken #4


Drei... zwo... eins!


Ja, am Donnerstag habe ich die magische Grenze überschreiten können. ^__^

Irgendwie lustig, wenn ich über den Inhalt nachdenke. Was mir für Ideen dabei gekommen sind. Am Anfang war es geplant, dass die Story in den ersten 15000 Wörter damit beginnen solle, wie die Kinder ihre Flucht vorbereiten und das Waisenhaus verlassen. Aber dann kam die Idee, ein Tagebuch zu finden und erstmal einen Einblick in die (dialogarme) Vergangenheit der Tante zu haben. So haben die Kinder ihre Flucht erst nach 38000 Wörter vorbereiten können und nach 47000 Wörter haben sie endlich das Waisenhaus verlassen können. Da versteht es sich von selbst, dass das Schreiben nach 40k mir sehr leicht gefallen ist, weil ich das Ganze ja schon von Anfang an im Kopf hatte.

Außerdem war meine eigene Belohnung, nämlich das 3DS-Spiel "Fantasy Life", Motivation genug. Bis jetzt nutze ich (fast) jede freie Minute dafür, das Spiel zu spielen, also habe ich danach bisher nicht weitergeschrieben. Eigentlich wollte ich das tun, aber nun ja, das Spiel ist halt toll. ^___^

Ich kann ja sowieso jederzeit weiterschreiben. Es muss noch vieles umgeändert werden und über einiges müsste ich mir noch genauere Gedanken machen. Wie immer eigentlich. Aber summa summarum hat's mich gefreut, dass ich diese Geschichte geschrieben habe. Die Idee dazu ist schon sehr alt und bisher konnte ich mich einfach nicht dazuraffen, irgendwas damit zu machen. Manchmal ist es auch gut, eine Idee so lange irgendwo zu lagern, bis man sie wirklich braucht. Hätte ich "Die Paradieskinder" zu einem früheren Zeitpunkt geschrieben, ich glaube nicht, dass die gleiche Geschichte dabei herauskommen würde. Wahrscheinlich irgendwas Unausgegorenes ohne Faden. Ich freue mich, diese Idee für den NaNoWriMo genutzt zu haben. Schöne (gruselige) Ideen und liebenswerte Charaktere sind dabei herausgekommen. ^___^

Leider habe ich gar keine Zeit zum Zeichnen gefunden, also gibt's auch wieder keine Zeichnungen.


Was mir gefällt:
"Aber... in den meisten Büchern steht immer etwas von Mann und Frau."
"Weißt du was? Das sind Geschichten, die von ihnen stammen. Von denen, die uns als Sklavenvieh angesehen haben. Ich glaube, wir sollten auf diese komische Denkweise, die wir von ihnen übernommen haben, verzichten." Dando dachte kurz nach und nickte langsam. "Wir lassen uns einfach nicht bestimmen, für wen wir Gefühle haben sollen. Wenn du ein Mädchen magst, ist das in Ordnung. Wenn du einen Jungen magst, ist das ebenfalls in Ordnung."


Letzter Satz:
Sie wünschte sich, sie könnte immer die ganze Zeit schwimmen, so herrlich fühlte sich das an.

Kommentare:

  1. aw, schöner Ausschnitt. Die Kinder klingen so.. lieb, so süß. Ich würde mich wirklich freuen, mehr von deiner Geschichte lesen zu können :)

    Und herzlichen Glückwunsch, dass du die 50k erreicht hast!

    Jetzt müssen wir nur dranbleiben. Damit hab ich immer die größten Probleme. Sobald die 50k erreicht sind oder sobald der November vorbei ist, bleibt die Geschichte in der Schublade stecken und wird so nie beendet :( Ich hoffe, dass du da mehr Durchhaltevermögen/Motivation hast!

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    1. Danke! ^-^

      Ich hab ja generell Lust am Schreiben. Ich habe nur zu viele Geschichten, an denen ich arbeite. Man muss sich das so vorstellen: eine reiche Villengegend und jede Villa steht für eine Geschichte. Und ich bin die Putzhilfe. Kaum habe ich die eine Villa durchgewischt, muss ich schon in der nächsten ran. :)

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