Montag, 1. September 2014

[Zitate] Gesammelte Schätze im August


Ich habe diesmal nur eine kleine Ausbeute zu bieten.

Justin Cronin
Die Zwölf

Die Zeit war eine endlose Weite in ihr, zu viele Jahre waren seither vergangen, als dass sie das eine noch vom anderen hätte unterscheiden können.
(Seite 20)

Lange lag er in seinem Bett und lauschte und fragte sich, wie traurig man sein musste, um weinen zu können, aber sosehr er sich auch bemühte, diese Vorstellung war wie ein Gegenstand auf einem Regal, den er nicht erreichen konnte.
(Seite 71)

Sie hätten ewig so weiterfahren können. Und in gewissem Sinne taten sie es auch. Die grünen Felder des Sommers, die verlassenen Städte, in denen die Zeit stillstand, die schattendunklen Wälder - und endlos rollte der Bus. Sie waren wie eine Vision, waren in die Ewigkeit hinübergeglitten, in eine Welt jenseits aller Zeit. Da und doch nicht da, ungesehen, aber spürbar anwesend wie die Sterne am Tageshimmel.
(Seite 259/260)


Natsuo Kirino
The Goddess Chronicle

But more than the horrors we knew awaited us, it was the imagined ones that filled us most with fear.
(Seite 8)

Death was something to despise: it tore loving partners apart, forcing one to journey to a distant land while the other sank into a pool of sorrow.
(Seite 195)

>> zu den Schätzen der anderen Schatzsucher im August (Link folgt)

1 Kommentar:

  1. Hey, danke für deinen Kommentar zum Movie Marathon. Ja, er findet statt, habe heute nochmal was dazu geschrieben :) Cool, dass du dabei bist!

    "Die Zwölf" von Justin Cronin habe ich auch gelesen, ich fands klasse, für mich war da jeder Satz ein Zitat, wobei mir der 1.Band noch etwas besser gefallen hat ;)

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