Samstag, 7. Juni 2014

SchwarzWeißLichtSpiel #2: Der Fremde im Zug


Jetzt ist ein toller Film von einem der bekanntesten Regisseuren dran.

Deutscher Titel: Der Fremde im Zug
Originaltitel: Strangers on a Train
Land: USA
Jahr: 1951

Regie: Alfred Hitchcock
Buch: Raymond Chandler, Czenzi Ormonde, Whitfield Cook
Darsteller: Farley Granger (Guy Haines), Robert Walker (Bruno Anthony), Laura Elliott (Miriam Haines), Ruth Roman (Anne Morton) u.v.a.

Guy Haines, ein junger erfolgreicher Tennisspieler, lernt während einer Zugfahrt den charmanten Bruno Anthony kennen. Dieser spricht bald darauf über den perfekten Mord, nämlich, dass sie ihre "Mordopfer" tauschen sollten: Bruno würde Guys Frau Miriam, von der dieser sich scheiden lassen will, um eine andere Frau, Anne Morton, heiraten zu können, umbringen, im Gegenzug sollte Guy Brunos Vater töten. Das wäre perfekt, da die beiden nichts mit den Opfern verbinden würde. Guy hält das Ganze für einen makaberen Scherz, aber als Bruno seine Frau tatsächlich eines Abends tötet, wird er von diesem dazu gezwungen, seinen Teil der Abmachung zu erfüllen.

***

Hitchcock hat sich ja gern mit dem "perfekten Mord" beschäftigt und ich finde, dass "Der Fremde im Zug" sein bester Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Patricia Highsmith basiert, zu dem Thema ist. Er enthält sehr viel Symbolik, die man nicht so leicht durchschauen kann, im Grunde dreht sich alles um Gegensätze der Art "Gut gegen Böse" ohne dass es plump wirkt.

Robert Walker als Bruno Anthony ist übrigens ziemlich gruselig. Besonders wenn er anfängt, Guy zu stalken, um ihn an seine "Pflicht" zu erinnern. Leider starb der Schauspieler Wochen später, nachdem der Film seine Premiere feierte, bei einem Unfall. Hier ist eine tolle Szene aus dem Film. Findet ihr Bruno?

1 Kommentar:

  1. Noch nicht gesehen, schuldig im Sinne der Anklage xD aber dafür eben viele andere Filme von Hitchcock und ich bin immer wieder aufs neue fasziniert wie der Meister des Suspense auch wirklich Filme erschaffen hat, die einem irgendwie unter die Haut gehen gleichzeitig damit, dass sie auch nach 50 Jahren irgendwie immer noch eine gewisse Aktualität haben, die einen sich nicht fadisieren lässt.

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