Sonntag, 1. Juni 2014

SchwarzWeißLichtSpiel #1: Das Dorf der Verdammten


Kürzlich las ich einen Eintrag von Katie, in dem sie über schwarz-weiße Filme schrieb. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine Schwäche für alte Filme habe, besonders wenn sie schwarz-weiß sind. In der "SchwarzWeißLichtSpiel"-Reihe werde ich gelegentlich schwarz-weiße Filme vorstellen, die ich mag bzw. interessant finde. Vielleicht mag jemand sie auch? ^__^

Heute fange ich mit einem britischen Horrorfilm an, der zu meinen Favoriten zählt, und für mich ein guter Grund ist, warum ein Film in s/w manchmal besser sein kann als in Farbe.

Deutscher Titel: Das Dorf der Verdammten
Originaltitel: The Village of the Damned
Land: Großbritannien
Jahr: 1960

Regie: Wolf Rilla
Buch: Stirling Silliphant, Wolf Rilla, Ronald Kinnoch
Darsteller: George Saunders (Prof. Gordon Zellaby), Barbara Shelley (Anthea Zellaby), Martin Stephens (David Zellaby) u.v.a.

Gordon Zellaby ist pensionierter Physiker, der mit seiner Frau Anthea in einem kleinen, englischen Dorf namens Midwich ein beschauliches Leben führt, bis eines Morgens alle Dorfbewohner und Tiere mit einem Schlag bewusstlos werden. Nach einigen Stunden wachen sie alle wieder auf, doch weder sie noch das Militär finden eine Erklärung dafür. Ein Monat später stellt Anthea fest, dass sie schwanger ist, doch sie ist nicht die Einzige. Auch elf weitere Frauen sind schwanger geworden und als Zeitpunkt der Empfängnis wird das Blackout angegeben. Nachdem sein Sohn David und die anderen Babys zur Welt gekommen sind, stellt Gordon fest, dass sie nicht nur fast identisch aussehen, sondern auch sich schneller als normale Kinder entwickeln können. Diese schnelle körperliche Entwicklung schließt auch rapide wachsende mentale Fähigkeiten ein - mit Kaltblütigkeit und Effizienz fangen die Kinder an, die gesamte Gemeinde zu terrorisieren.

***

Ich mag diesen Film sehr, die mysteriöse Atmosphäre des Filmes und die gruselige Darstellung der Kinder geht einem unter die Haut. Ich frage mich, ob ich das auch so gesehen hätte, hätte man den Film in Farbe gedreht, neige aber zu einem Nein. Tja, schwarz/weiß kann so toll sein. ^__^

Es gibt ja zu diesem Film ein gleichnamiges US-Remake aus dem Jahr 1995. Ich muss aber zugeben, dass ich diesen Film nicht sonderlich mag. Er hat ein kitschiges Ende und die Kindersehen nicht wirklich gruselig aus. Man merkt irgendwie, dass ihre Haare nur Perücken sind. Oder? Oder? Oder? Und das ist ja nicht der Sinn der Sache, dass man darüber nachdenkt.

Der Film basiert übrigens auf dem Roman "Die Kuckuckskinder" (The Midwich Cuckoos) von John Wyndham aus dem Jahr 1957. Ein sehr treffender Titel.

1 Kommentar:

  1. Wie cool, dass mein Beitrag dich inspiriert hat :)
    Diesen Film kenne ich nicht, aber er hört sich sehr gruselig an und sieht auch so aus! Kinder können so gruselig sein O_o

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