Freitag, 11. April 2014

[K-Drama] White Christmas


화이트 크리스마스
White Christmas (2011)


Inhalt: Sieben Internatsschüler müssen die Winterferien in ihrer prestigereichen Elite-Schule, die sich abgelegen in den Bergen befindet, zusammen mit einem Lehrer verbringen. Zu der Runde gesellt sich ein Psychologe, der in der Nähe ein Autounfall erlitten hat und Zuflucht in der Schule gesucht hat. Alle Schüler haben vor kurzem einen mysteriösen, anonymen Brief erhalten, der auf einen Toten hinweist und tatsächlich kommt jemand bald darauf ums Leben.

mit: Kim Sang-Kyung (Kim Yo-Han), Baek Sung-Hyun (Park Moo-Yul), Kim Young-Kwang (Jo Young-Jae), Lee Soo-Hyuk (Yoon Su), Kwak Jung-Wook (Yang Kang-Mo), Hong Jong-Hyun (Lee Jae-Kyu), Esom (Yoon Eun-Sung), Kim Woo-Bin (Kang Mi-Reu), Sung Joon (Choi Chi-Hoon), Jung Suk-Woon (Yoon Jong-Il), Lee El (Oh Jung-Hye)

+++ Genre: Schule, Thriller +++ Episoden: 8 +++

Tada! Meine Premiere! Ich hab zum ersten Mal tatsächlich ein koreanisches Drama bis zum Ende geschaut. Dabei habe ich am Anfang noch "Lost Days" geschaut, aber irgendwie fand ich es etwas langweilig, da erwähnte jemand in den Kommentaren "White Christmas", das total spannend sein soll. Gleich mal die erste Folge angeschaut und sofort angefixt worden. Ich mag ja sowas - eine überschaubare Gruppe an einem Ort, von dem man schwer loskommt plus Geheimnisse plus Mordlust.

Was die Schülergruppe angeht, besteht sie aus recht interessanten Individuen, von denen einige ein Problem mit sich herumträgt: Jo Young-Jae (neigt zu Gewalt), Yoon Su (Depressionen), Yang Kang-Mo (leidet unter seiner Hörbehinderung) und Yoon Eun-Sung (Ritzerin). Die anderen Schüler, die auf dem ersten Blick gewöhnlich erscheinen, sind Park Moo-Yul und Choi Chi-Hoon, die zu den besten Schülern gehören, sowie Lee Jae-Kyu, der neu an der Schule ist. Die meisten kennen sich flüchtig und wissen daher kaum etwas über den Anderen.

Daher sind sie auch überrascht, als alle einen ominösen Brief in ihrem Zimmer vorfinden, ohne zu wissen, von wem dieser stammt. Der Brief enthält ein Gedicht, in diesem werden jedem der Schüler einer Sünde angeklagt, die sie angeblich dem anonymen Absender angetan haben sollen, und dass man bald jemanden tot sehen wird. Zuerst noch als harmlosen Streich abgetan, wird bald klar, dass sich ein Mörder in der Schule befindet.

Mehr möchte ich gar nicht verraten. Nur so viel: das Drama beschäftigt sich überwiegend mit der Frage: "Wird man als Monster geboren oder wird man zu einem gemacht?" - das regt einen zum Nachdenken an und die Antwort fällt in der Serie auch ganz interessant aus. Die Schüler sind gut dargestellt worden und was ich auch super finde: es gibt keine Romanzen. Es gibt am Ende einer Folge immer eine durchaus unerwartete Wendung und man weiß auch nicht so recht, wie es am Ende wirklich ausgehen wird. Übrigens mag ich den rothaarigen Kang Mi-Reu sehr gern, er ist derjenige, der in diesem recht düsteren Drama oft für Humor sorgen kann. ^___^

Mein Fazit fällt daher positiv aus und ich kann "White Christmas" wärmstens empfehlen, sogar Leuten, die mit Serien aus Fernost nichts anfangen könnten. Aber militante Treppenhasser sollten sich dieses Drama nicht antun, es gibt nur wenige Szenen, in denen keine Treppen zu sehen sind. ^_^


Kommentare:

  1. Ich liebe Koreanische Dramen ^^ Die gehen einfach irgendwie immer, white christmas habe ich allerdings noch nicht gesehen, klingt aber sehr viel versprechend ^^

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    1. Wenn du was Spannendes aus Korea kennst, lass es mich wissen. ^^

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  2. Ich schau mir gerade die Serie mit deutschen Untertitel an. Und das nur weil ich heute deinen Post hier gesehen habe =D Ich finde die so geil und mysteriös und spannend^^ Und das gerade mal nach 2 Folgen XD Danke für den Tipp endlich mal was anderes zu gucken außer immer nur deutsche und amerikanische Filme ;)

    lg Sandy

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    1. Das freut mich, dass dir White Christmas so gut gefallen hat. :D

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  3. Habe ich schon ewig im Visir, aber ich bin noch nicht dazu gekommen. Vielleicht packe ich es hiermit endlich mal an!
    Der rothaarige ist übrigens Kim Woo Bin und momentan ziemlich beliebt in Korea, somit auch in vielen Dramen zu sehen ;)

    PS; Ich wollte Lost Days eventuell schauen, soll ichs lieber lassen?

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    1. Dass Kim Woo-Bin recht populär ist, habe ich auch schon mitbekommen. ^^

      Mhh, bei Lost Days bin ich grad zwiespältig. Es hat einen sehr langsamen Spannungsaufbau und das kann langweilig werden, bis sich endlich etwas tut. In der ersten Folge wird von einem Mord gesprochen, aber bis der passiert, vergehen ein paar Folgen, in denen nichts geschieht außer Missverständnisse und Beziehungsgedöns unter Studenten. Du kannst aber trotzdem mal reinschauen, wenn du magst. Schlecht finde ich es nicht, ich hatte nur halt was Spannenderes erwartet. ^^

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