Samstag, 8. März 2014

[Buch] Ernest Cline - Ready Player One


Ernest Cline
Ready Player One

Inhalt:
Im Jahr 2044 verbringen die meisten Menschen ihre Zeit in der OASIS - ein gigantisches Simulationsspiel, das mit haptischer Wahrnehmung funktioniert. Eine Welt, in der jeder lernen, spielen, shoppen und vieles mehr kann. Eines Tages stirbt der Erfinder der OASIS und in seinem Testament wird festgelegt, dass sein gesamter Besitz an denjenigen geht, der einen in der OASIS versteckten Schatz entdeckt. Wade Watts, ein Junge, der in ärmlichen Verhältnissen lebt, findet den ersten Hinweis auf den Schatz und wird plötzlich zu einem Star. Als jedoch ein mächtiger Feind nach seinem Leben trachtet, muss er versuchen, den Schatz zu finden.

+++ Verlag: Blanvalet +++ Seiten: 512 +++ Genre: SciFi +++ erschienen: 2014 +++

Bevor ich das Buch in der Buchhandlung kaufte, hatte ich noch nie davon gehört. Auf einmal lachte mich das Cover an und kaum las ich die erste Seite, wurde das Buch auch gleich zur Kasse gebracht. Das ist gar nicht so typisch für mich und ich bin da wirklich ein Risiko eingegangen. Aber am Ende kann ich nur sagen: das Buch ist ein Volltreffer! (Ich habe übrigens die Taschenbuch-Ausgabe erwischt, es gibt das Buch auch als Hardcover, das vor zwei Jahren erschienen ist.) 

Im 2044 befindet sich die Welt nach einer globalen Energiekrise in einer katastrophalen Lage, bestimmt von Arbeitslosigkeit und Hungersnöten, weshalb die Menschen die Flucht in die virtuelle Realität antreten, mithilfe einer Brille, einer Konsole und haptischen Handschuhen landet man schnell in der OASIS. (Haptisch bedeutet hier, dass der eigene Körper alles ertasten kann, was er in der virtuellen Welt anfasst!)

Die OASIS würde ich als eine Mischung aus World of Warcraft und Second Life (gibt's das noch?) beschreiben, nur dass sie auch mit dem Real Life kompatibel ist. Bestellt der eigene Avatar irgendwo eine Pizza, bekommt man die auch wirklich an die Tür geliefert. Kinder bekommen kostenlos Zugang zur OASIS, um dort zur Schule zu gehen. Auch gibt es dort unendliche Planeten, in denen der eigene Avatar sich frei entfalten kann, ob als Mensch, Dunkelelf, Ritter oder was auch immer. Man könnte auch sagen, die OASIS hat das Internet, wie wir es kennen, ersetzt.

Der Erfinder der OASIS, James Halliday, hat übrigens eine Vorliebe für die 80er, die Zeit seiner Jugend, darum gibt es in der OASIS auch jede Menge Anspielungen auf Spiele, Filme, Cartoons und andere Sachen der 80er. Ich bin zwar nicht so der Nerd, aber es hat mir schon Spaß gemacht, darüber zu lesen, manches war mir auch schon ein Begriff. Aber wer den Schatz von James Halliday finden möchte, muss über ein Wahnsinnswissen über jene Zeit, über die Vorlieben des Erfinders, verfügen. Das gilt auch für Wade, der sich ausgiebig mit dem Leben von James Halliday, beschäftigt hat und es geschafft hat, den ersten Hinweis zu dem besagtem Schatz, dem Easter Egg, zu finden. Ich fand die Schatzsuche, dargestellt aus Wades Sicht, wirklich spannend. Ich habe auch gern mitgerätselt, wohin die Hinweise einen führen könnten. Wade selbst fand ich okay. An manchen Stellen fand ich ihn toll, an manchen Stellen ist er aber auch echt ein Idiot. Ein typischer Teenager halt, aber keineswegs klischeehaft. Sogar die obligatorische Romanze fand ich ganz nett.

Eigentlich gibt's hier kaum etwas an der Story, die zu 75% in der OASIS stattfindet, zu bemängeln. Viel Tiefe kann man bei dem Buch nicht wirklich erwarten, bei der Handlung, aber ich hab mich gut unterhalten gefühlt.


Fazit:
Schade, dass es die OASIS nicht wirklich gibt. Hihi. Das Buch ist ein Muss für Nerds. ^__^

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Eine kleine Bitte: Hinterlasst einen Stern *, wenn ich auf eure Fragen bzw. Kommentare hier auf eurem Blog/eurer Seite reagieren soll. Ich merke es mir dann, ansonsten antworte ich gleich hier. :)