Dienstag, 25. Februar 2014

[52 Animations] #5 - Träume


Akais neuestes Thema lautet:

TRÄUME

Auf Trauma folgt Träume. Ähem, dazu bzw. darüber gibt's ja schon einige Filme und Serien, aber ich würde gern noch bei einem weiteren Film von Satoshi Kon bleiben. Seinen letzten Film. Und es ist ein Film, bei dem man irgendwie denken muss, ob da wer auf einem LSD-Trip war, als man diesen Film machte.


パプリカ
Papurika

Paprika (2006)


In der nahen Zukunft wurde eine revolutionäre Behandlungsmethode im psychotherapeutischen Bereich entwickelt. Mit dem "DC Mini" kann der Therapeut Träume des Patienten als Film aufnehmen und analysieren. Auch ist es möglich, mit dem Gerät in den Traum des Patienten zu eindringen und mit ihm zu interagieren. Die eher reservierte Atsuko Chiba gehört zu den Entwicklern des "DC Minis" und unter ihrem lebhaften Alter Ego namens Paprika hilft sie den Patienten, auch wenn das eigentlich nicht gestattet ist, da das DC Mini sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Eines Tages wird ein Prototyp des Geräts gestohlen, was fatale Konsequenzen zur Folge hat.

***

Ich mag die Traumwelt. So bunt und so chaotisch, aber auch gruselig und verwirrend. Es gibt viele Leute, die den Film mit "Inception" von Christopher Nolan vergleichen. Zwar ist "Inception" wirklich ein toller Film, aber was die Traumwelt angeht, ist diese bei "Paprika" viel realistischer dargestellt. Aber "Inception" ist ja in erster Linie ein Action-Film und "Paprika" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Yasutaka Tsutsui, wo ich keine Ahnung habe, ob die Traumwelt im Roman auch als bunt und flippig beschrieben wurde oder ob man das Satoshi Kon zu verdanken hat.

Wie bei "Perfect Blue" ist "Paprika" kein leichter Kost, hier muss man auch wieder mal aufmerksam sein. Es geht hier um die Suche nach dem Dieben des "DC Mini"-Prototyps, der einfach so in die Träume der Menschen eindringt, um ihr Unterbewusstsein zu manipulieren. Paprika ist die einzige Hoffnung, ihn zu fangen, aber die Suche nach dem Verantwortlichen gestaltet sich sehr schwierig und komplex, da es eine Reihe von Verdächtigen gibt. Ich fand den Film ganz interessant, ich mochte die Szenen im finalen Kampf, aber ich muss sagen, mit dem Ende bin ich gar nicht so zufrieden oder ich habe es nicht gar nicht verstanden.

Was mir aber ziemlich gut gefallen hat, war eine kleine, unauffällige Szene. Dort befand man sich an einem Ort mit vielen Kinos. Die Kinos hatten Filmplakate da und auf allen waren die früheren Filme von Satoshi Kon zu sehen, unter anderem Perfect Blue und Tokyo Godfathers, Akai hat auch über letzteren schon einmal darüber geschrieben. ^___^



1 Kommentar:

  1. Satoshi Kon is toll :) ich finde seine Filme großartig.
    Sie haben einfach irgendetwas ganz besonderes.

    Paprikas DVD Cover ist außerdem eines der fantastischsten und der Film ist total spannend.

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