Sonntag, 21. Juli 2013

Zurück vom Camp!


So, ich hab's endlich am 17. Juli geschafft, mein Schreibziel von 25000 Wörtern zu erreichen. Gerade noch rechtzeitig, würde ich mal sagen, wenn ich mir die Wettervorhersage so anschau, noch bis nächste Woche nur noch Hitze, Hitze, Hitze... da hätte ich echt nicht schreiben wollen. >_<

Dabei war es schon am Anfang schwer für mich gewesen. Ich hatte eine tolle Idee für die Handlung, aber am Anfang klappte es nicht so recht mit den Charaktern, ich konnte einfach gar keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Ja, für mich war es immer schon wichtig, eine Beziehung zu meinen Charaktern zu haben, denn wenn ich das nicht habe, dann verliere ich schnell das Interesse an meiner Geschichte. Das konnte gar nicht klappen. Also musste ich einiges neu umschreiben und das hat geklappt, die Charaktere im Prolog wurden interessanter, ja, sogar beschützenwert, weil es zwei ganz niedliche Kinder waren, die niedliche Dinge taten, bis sie Zeugen eines Albtraums werden, was neuen Stoff für den Hauptteil brachte, und das Umschreiben brachte mir auch noch ca. 2000 neue Wörter ein.

Dann war der Hauptteil dran. Meine vier Protagonisten waren Stiefgeschwister, also Mitglieder einer Patchwork-Familie, wie man das heutzutage nennt. Die Eltern des Hauptprotagonisten ließen sich scheiden, die Mutter der anderen drei war verstorben. Ich wollte das so haben, aber diese Familieverhältnisse gleich am Anfang schriftlich zu erklären, war irgendwie langweilig. Bis ich dann endlich die Idee hatte, in einer kurzen Nebengeschichte zwei alte Frauen zu erschaffen, die dann darüber tratschen würden, schließlich spielt die Geschichte in einem Dorf, also war's passend. So blieben mir sperrige Ausschweifungen erspart. Aber die vier Protagonisten.. noch immer wusste ich nicht so recht, was ich mit ihnen machen sollte, meine Ideen bezüglich der Charaktereigenschaften gingen in alle Richtungen.

In so einem Fall hilft eines nur: Zeichnen. Ich zeichne gern bestimmte Charaktere in bestimmten Szenen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie dies das jenes aussehen würde. Yoijo möchte sie übrigens gern sehen, daher habe ich ein paar von den kolorierten Zeichnungen abfotografiert, um sie hier zu zeigen. Einfach drauf klicken, falls ihr sie größer haben wollt.


Erst durch das Zeichnen fing ich wirklich an meine Charaktere zu mögen, ich freute mich immer mehr darauf, beim Schreiben endlich die Stelle zu erreichen, die ich gezeichnet habe, denn erst dann neige ich dazu aufzuhören, darüber nachzudenken. Und bis ich die besagte Stelle erreicht habe, fiel mir dann auch einiges zu den Charakteren ein. So gelang es mir, tatsächlich eine Beziehung zu ihnen zu aufbauen und das Problem war gelöst, ich entdeckte immer Eigenschaften an ihnen, die zu ihnen passten. Es gibt noch so viele höllische Ideen, die auf die Charaktere warten. ^_^

Mit der Cabin gab's anfangs Anlaufschwierigkeiten, mit Yoijo in eine Cabin zu kommen. Aber ich denke, ich bin schlauer geworden und beim nächsten Mal, also nächstes Jahr, lass ich ein paar Tage verstreichen, bis ich mit jemandem in eine Cabin komme. In der Cabin war's wirklich witzig, mit einer Engländerin und einer Amerikanerin. Neben Yoijo war auch Caro mit von der Partie. Ich freu mich schon auf den November und bin gespannt, welche Idee ich am Ende dafür verwenden möchte, im Hinterkopf schweben bereits einige rum. Aber bis dahin werde ich gern an meinen alten Storys weiterschreiben, soweit mich meine Ideen tragen wollen.

Ach ja, wieder festgestellt, dass ich absolut nicht reimen kann. Es gibt Leute, die ein Talent dafür haben, ratzfatz zu reimen, aber nein... ich brauch ewig dafür. Schade, dabei mag ich doch gruselige Kinderreime...

Kommentare:

  1. hachja, ich bin ja großartig gescheitert beim Camp :D Aber hey.. sind ja noch paar Tage! Vielleicht schaff ichs ja noch!!! hahaha ;)
    Aber ich hoffe im November klappts besser bei mir :D

    lg Caro ^-^

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  2. Ich fänds echt toll, wenn die Bilder auch Teil deiner Geschichte werden würden. Als Illustrationen der beschriebenen Szenen. ;)

    Seit heute bin ich bei meinen Eltern zu Besuch und hoffe, dass ich noch im Camp ranklotzen kann. Wenigstens 15.000 Wörter will ich schaffen bis zum Ende, dann habe ich immerhin angefangen und die Zeit nicht sinnlos vertrödelt!
    Und vor allem nicht umsonst mit dir so einen Trubel gehabt in eine Cabin zu kommen, um dann nicht ein einziges Mal wirklich dort gewesen zu sein. *seufz*

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    1. Hihi, danke, aber ich mag Illustrationen zu einer Geschichte nicht so besonders. Ich setz lieber auf das Kopfkino! :)

      Toi toi toi! ^_^

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