Donnerstag, 30. Mai 2013

[Zitate] Gesammelte Schätze im Mai


Nix mit Wonnemonat Mai, was das Wetter angeht. Aber dafür habe ich auch mehr Zeit zum Lesen gehabt. ^_^ Hier einige Zitate für Petras Challenge. Das macht wirklich Spaß. Da ich mein aktuelles Buch (über 800 Seiten, yay!) wohl erst im Juni beenden werde, gebe ich diesen Eintrag schon jetzt frei. ^_^ Das letzte Zitat, das mit der Katze, finde ich übrigens herzallerliebst.

Ursula Poznanski
Blinde Vögel

Der Tod war diesen Menschen an einem Ort nahe gekommen, an dem sie nicht mit ihm gerechnet hatten. Nun beschworen sie ihre eigene Lebendigkeit, suchten nach Erklärungen und der Versicherung, dass ihnen nicht dasselbe widerfahren konnte.
(Seite 88)


Caragh O'Brien
Der Weg der gefallenen Sterne

"Ich bitte ja nicht darum, dein Freund zu sein."
"Was willst du dann?"
"Ignoriere mich nicht länger. Schau mich an, wie du auch andere anschaust. Tu nicht länger so, als wäre ich gar nicht da. So viel habe ich mir verdient."
(Seite 17)

"Weißt du noch, wie du sagtest, es gäbe Dinge, über die wir nicht reden? Genau das will ich nicht mehr. Bitte schließ mich nicht aus, egal, was es ist. Nichts könnte schlimmer sein, als wenn du mir nicht sagst, was dich beschäftigt."
(Seite 153)

"Mir ist, als würde ich auf etwas warten... dabei warte ich auf gar nichts."
(Seite 334)


John Saul
Stalker

"Verkriech dich in den Flügeln deines Schutzengels, Kleines.", sagte er. "Er wird dich vor schlechten Träumen bewahren."
(Seite 77)

Unvermittelt sah sie auf ihre Füße hinab. Ein Pantoffel an - der andere unter dem Bett. Irgendwie schien der verlorene Pantoffel  ihre Situation widerzuspiegeln: Einer ihrer Pantoffeln war so verloren, wie sie sich im Moment fühlte, und der andere war genau dort, wo er hingehörte.
(Seite 102)

"[...] Ich glaube, das ist es, was einem in dieser schrecklichen Zeit helfen kann: Man muss jemanden finden, der genauso verzweifelt ist wie man selbst ist, und versuchen ihm zu helfen."
(Seite 164)

Dort, wo sie gerade stand, an einer Straßenecke mitten in der Stadt, hockte sie sich auf die Bordsteinkante, ließ den Kopf auf die Knie sinken und begann hemmungslos zu weinen.
(Seite 191)

Die Welt bestand nur noch aus Angst.
Zäher, undurchdringlicher, erstickender Angst.
Eine Angst, die sie umbringen würde.
Sie musste diese Angst hinter sich lassen, musste ihr entfliehen...
(Seite 344)


John Saul
Die schwarze Stadt

Keine Spur von einer Katze.
Noch einmal schaute Angel in alle Winkel des Zimmers, dann gab sie die Suche auf. Wie auch immer die Katze hereingekommen war, so musste sie auch wieder verschwunden sein. "Houdini", sagte sie leise, während die Regentropfen gegen die Fensterscheiben trommelten. "Falls du wieder auftauchst, werde ich dich Houdini taufen."
(Seite 79/80)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Eine kleine Bitte: Hinterlasst einen Stern *, wenn ich auf eure Fragen bzw. Kommentare hier auf eurem Blog/eurer Seite reagieren soll. Ich merke es mir dann, ansonsten antworte ich gleich hier. :)