Freitag, 31. Mai 2013

Die Bücher von 2013 [Januar - Mai]


Normalerweise mache ich ja einen Jahresrückblick, aber das ergibt am Ende ja doch eine recht lange Liste, also möchte ich das zumindest ab Juni monatlich machen. Das ist besser so. Dann hole ich jetzt mal die anderen Bücher nach und lege die Yoshi-Eier bereit. ^_^

Buch #1 [dt. - 416 Seiten]
Jonas Jonasson
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang und verschwand
Normalerweise meide ich ja gehypte Bücher, aber nachdem mir jemand versicherte, es würde mir gefallen, habe ich mich doch getraut. In der Tat hat es mir gut gefallen, ich liebe ja Geschichte und es war witzig zu lesen, wie Allan das 20. Jahrhundert erlebt hat und wen er alles so getroffen hat. Wobei ich schon WTF denken musste, dass er bei jenem Projekt in den 30ern dabei war. Ich bin auf die Verfilmung gespannt.


Buch #2 [dt. - 352 Seiten]
Kerstin Pflieger
Die Alchemie der Unsterblichkeit
Das Buch hat in der Tat was von Sleepy Hollow. Bloß mit Fantasygestalten. Mir fällt es eigentlich immer schwer, mich auf deutsche Autoren einzulassen, aber das Buch hat mir gefallen. Einziges Manko: zahlreiche Rechtschreibung- und Grammatikfehler.


Buch #3 [dt. - 514 Seiten]
Robin Jarvis
Dancing Jax - Zwischenspiel
Eine gelungende Fortsetzung zum ersten Teil. Diesmal kommen andere Protagonisten vor, aber die aus dem ersten Teil werden im Hintergrund eine wichtige Rolle spielen. Es ist wohl klar, dass sie sich im dritten und letzten Teil zusammentun werden. Ich bin schon so gespannt darauf.


Buch #4 [dt. - 480 Seiten]
Ben Aaronovitch
Die Flüsse von London
Das Cover ist bei dem Buch wirklich so schön gestaltet worden. Aber hier heißt es auch: don't judge a book by its cover. Die Handlung ist so verworren, ich habe sie grad noch mit Ach und Krach kapieren können. Schade, eigentlich sind die Charaktere doch ganz nett. Aber dank des Buches kenne ich mich bestens in London aus, ohne jemals dort gewesen zu sein, es gab nämlich so viele akkurate Beschreibungen der Straßen Londons... (kann ganz lustig sein, wenn man eine London-Straßenkarte zur Verfügung hat).


Buch #5 [dt. - 336 Seiten]
John Connolly
Das Buch der verlorenen Dinge
Das Buch ist eigentlich ein Muss für jeden Fan von Märchen und Alice im Wunderland. Ein Junge, der Bücher über alles liebt, kommt durch einen seltsamen Spalt im hauseigenen Garten in eine düstere Fantasywelt. Man findet so viele zahlreiche Anspielungen aus Grimms Märchen und anderen Mythologien. Ein schönes Buch, ein Muss für jeden Bücherwurm.


Buch #6 [dt. - 576 Seiten]
George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell
Ja, die Bücher sind eigentlich ein Muss für jeden Game of Thrones-Fan. Eigentlich tue ich mich ja schwer, etwas zu lesen, von dem ich die Verfilmung schon gesehen habe, aber die Bücher enthalten ja Details, die in der Serie nicht bzw. zu einem anderen Zeitpunkt als im Buch behandelt werden. Ich finde es nur doof, dass der Verlag sich entschieden hat, ein Original-Band in zwei Hälften zu teilen. Aber wie dem auch sei, das Buch ist toll.


Buch #7 [dt. - 407 Seiten]
Rainer Wekwerth
Das Labyrinth erwacht
Spannend. Sehr spannend. Dazu meine ausführliche Meinung.


Buch #8 [dt. - 208 Seiten]
Douglas Adams
Per Anhalter durch die Galaxis
Am Anfang tat ich mich noch schwer, ins Buch reinzukommen, aber dann geht es eigentlich, es ist ja schon ein spezielles Buch. Trotzdem... ich glaube, ich eigne mich nicht als Adams-Jünger.


Buch #9 [en. - 324 Seiten]
Orson Scott Card
Ender's Game
Orr, Military Sci-Fi-Jugendroman auf Englisch! Es ist ein älteres Buch aus den 80ern, das in der Zukunft in einer Welt mit dystopianischen Elementen spielt, wo es um einen hochintelligenten Jungen geht, der dringend zu einem Commander der Militär ausgebildet werden soll, um die Erde vor Außerirdischen zu verteidigen und dessen Leben von den Erwachsenen manipuliert wird. Sehr interessant, hat mir gut gefallen. Der Höhepunkt am Schluss ging etwas ratzfatz, aber für eine Überraschung hat er gesorgt.


Buch #10 [dt. - 384 Seiten]
Jonathan L. Howard
Johannes Cabal - Seelenfänger
Cabal ist ein Nekromant und hat mit dem Teufel eine Wette laufen: schafft er, innerhalb eines Jahres 100 Seelen für den Teufel zu sammeln, bekommt er seine Seele zurück. Schräge Charaktere, schräge Story - alles, was das dunkle Herz begehrt. Der Stil ist aber gewöhnungsbedürftig, nicht so flüssig, aber es geht.


Buch #11 [dt. - 480 Seiten]
Ursula Poznanski
Blinde Vögel
Ein solides Krimi. Im ersten Band haben die Salzburger Kommissare sich noch mit Geocaching befasst, jetzt ist diesmal Facebook dran. Es war schon interessant die zahlreichen Facebook-Einträge im Buch zu lesen, als ob sie wirklich "echt" wären, dabei sind die Personen ja doch fiktiv. Jedenfalls spannend zu raten, wer wohl der Mörder sein könnte.


Buch #12 [dt. - 352 Seiten]
Caragh O'Brien
Der Weg der gefallenen Sterne
Hier muss ich mal ragen! Grr! Der letzte Teil der Birthmarked-Trilogie. Ich hatte auf einen guten Abschluss gehofft. Teil 1 und 2 waren nämlich super. Es gab in den beiden Büchern eine spannende Handlung, in der eine Geheimcode eine wichtige Rolle gespielt hatte. Und was gab es im letzten Teil? Keine Geheimcode, eine komische Handlung und kaum ist Gaia, die Protagonistin, endlich mit ihrem Liebsten vereint, hat sie sich plötzlich zurückentwickelt und neigt dazu, Fehler mehrmals zu machen. Auch ihr Liebster ist mir mit seinen egoistischen Aktionen plötzlich sehr unsympathisch geworden. Das Lesen war ein Krampf, ich habe mich dann irgendwann nur aufs Querlesen beschränkt. Es scheint so, als ob der Autorin beim letzten Teil nichts eingefallen wäre, das Buch war auch mind. 150 Seiten weniger als die ersten beiden Bände.


Buch #13 [dt. - 384 Seiten]
John Saul
Stalker
Ich habe früher die Bücher von John Saul ziemlich verschlungen. Ich habe schon ganz vergessen, dass es ihn gibt. Dieses Buch ist zwar spannend geschrieben, aber ich muss zugeben, ich hatte den Täter (und sein Motiv) schon ziemlich früh ermittelt, weshalb das Ende mich nicht ganz befriedigt hatte, ich hatte ja gehofft, dass ich vielleicht damit Unrecht hätte.


Buch #14 [dt. - 432 Seiten]
John Saul
Die schwarze Stadt
Das nächste Saul-Buch konnte mich schon eher unterhalten. Ein Klassiker: Familie zieht in ein Haus mit blutiger Vergangenheit ein und es geschehen daraufhin seltsame Dinge. Aber mit dem Schluss hätte ich nicht gerechnet, obwohl ich das geahnt haben sollte. Irgendwie tun mir die beiden jungen Protagonisten leid.

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