Sonntag, 7. April 2013

[Tag] Meine Kindheit


Bei Pete habe ich diesen Tag entdeckt und da ich sowieso derzeit in Nostalgie-Laune bin, war ich mal so frei, ihn zu klauen. ^_^

Lieblingsgetränk der Kindheit
Bei mir war es wohl Coca Cola und das gab es bei uns damals nur, wenn wir aushäusig waren, entweder im Schwimmbad, im Freizeitpark oder sonst wo, wo man das beim Imbiss kaufen konnte. Heute schmeckt mir Cola überhaupt nicht besonders, mir kommt es auch viel süßer als damals vor. Da greife ich lieber zu Spezi.

Lieblingsessen der Kindheit
Ich war als Kind furchtbar wählerisch. Alles, was grün war, mochte ich nicht besonders, es wurde mir schnell schlecht dabei. Spinat und Brokkoli mag ich bis heute überhaupt nicht. Schnitzel mit Pommes frites und Ketchup mochte ich am liebsten, ich war frühe gern in der Küche um die Schnitzel zu panieren. Auch zu Spaghetti Bolognese habe ich nie nein gesagt.

Lieblingsspielzeug der Kindheit
Da gab es eigentlich nur Lego für mich. Und Plüschtiere. Und Handheld/Konsolenspiele. Aber am liebsten war ich doch draußen und habe mit meinem Ball gespielt. Wir hatten auch eine Schaukel sowie eine Rutsche im Garten, da bin ich gern drauf rumgeturnt. Da fällt mir ein, als Kind habe ich auch gerne Festungen gebaut, indem ich z.B. die Polster vom Sofa verwendet habe. Eine Decke drüber und schon konnte das Abenteuer losgehen. Überhaupt habe ich mich sehr gern versteckt als Kind, am liebsten unter Sofas oder Sitzbänke, wenn sich darunter genug Platz befand. (Meine arme Mama, die immer nach mir suchen musste.)

Lieblingsserien der Kindheit
Fast das komplette Kinderprogramm von ZDF, RTL, RTL2 sowie Pro7. Sämtliche Anime der 70er und 80er, die damals noch als Zeichentrickserien bezeichnet wurden, aber ich würde sagen, dass "Sailor Moon" für mich am liebsten war, schließlich verbinde ich damit auch so langsam meine ersten Schritte in die Mangawelt. Auch Nicht-Anime wie "Als die Tiere den Wald verließen" oder "Tom und Jerry" habe ich sehr gern gesehen. Dann noch US-Serien wie "MacGyver", "A-Team" und "Baywatch". Es ist für mich schon schade, dass die Privatsender heutzutage auf ihr Kinderprogramm verzichtet haben, um die Lücke mit allerlei Glump zu füllen.

Lieblingsfilme der Kindheit
Von den Disneyfilmen ganz klar "Basil, der Mäusedetektiv". So spannend und so gruselig. Und überhaupt mag ich alle Disneyfilme, in denen keine "Prinzessin" die Hauptrolle spielt, am liebsten. "Robin Hood", "Bernard und Bianca", "König der Löwen" oder "101 Dalmatiner". Ich Tomboy. Dazu noch "Star Wars", "Indiana Jones", "Jurassic Park", "Matilda" und und und... auch alle 007-Filme mit Connery und Moore, die im TV kamen, habe ich mit meiner Mutter gerne geguckt. 

Lieblingsrituale der Kindheit
Samstag war immer Badetag. So gegen 19 Uhr ging es in die Wanne, ab 20 Uhr durfte ich dann im Schlafanzug ins Wohnzimmer gehen, um dort mit meiner Mutter zu fernsehen. "Wetten dass", "100000-Mark-Show", "Traumhochzeit" oder mal ein Film. Ins Bett ging ich dann so ab 22 Uhr, das war mir nur immer samstags erlaubt. Beim Rest der Woche ging es nämlich ab 19 Uhr ins Bett, nachdem ich mit meiner Oma das Vaterunser oder Ave Maria gebetet habe. Und sonntags um 18:40 Uhr habe ich immer mit meiner Mutter die "Lindenstraße" geguckt, danach ging es gleich ins Bett. Sonst weiß ich keine weitere Rituale mehr, meine Mutter hat von sowas nie viel gehalten.

Prägnante Erinnerungen der Kindheit
Ich glaube, ich kann mich erinnern, wie ich meine ersten Schritte gemacht habe. Das war exakt am 1. Weihnachtstag 1989 und viele Familienmitglieder waren da. Was das Gehen anging, war ich bis dahin eher ein faules Kind gewesen, ich war also eineinhalb Jahre alt gewesen, als ich meine ersten Schritte gemacht habe. Ich habe noch diese ferne Erinnerung davon, wie mein Opa mit den Händen geklatscht hat, als ich im Wohnzimmer auf ihn zugegangen bin. Ich glaube, das ist wirklich die früheste Erinnerung, die ich habe.

"Der Opa ist fort, er ist ganz weit weg." Das hat meine Mutter zu mir gesagt, anno 1991, als ich meine Oma auf einmal so unerbittlich weinen gesehen habe. Das hat sich ganz tief ins Gedächtnis gebrannt, aber ich weiß nicht, ob ich überhaupt damals schon begriffen habe, dass mein Opa gestorben ist. Aber ich habe die Sache nie groß hinterfragt, auch wenn ich regelmäßig mit der Oma auf dem Friedhof war. Es war einfach so und irgendwann hat es auch einfach Klick gemacht, dass alle Menschen eines Tages sterben müssen und dass auch niemand wissen kann, was danach ist.

Sonst waren alle meine Erinnerungen an die Kindheit überwiegend schön, wenn ich mich mal auf mein eigenes Zuhause beschränke. Mit der Schule ab der ersten Klasse verknüpfe ich keine besonders auffällige Erinnerungen, ich war einfach nur froh, wenn die Schule aus war und ich nach Hause gehen konnte.

So, das war's auch schon. Das hat mir viel Spaß gemacht, in alten Zeiten herumzuschwelgen. Wie sieht es bei euch aus? Falls ihr den Tag mitnehmen wollt, sagt mir doch Bescheid. ^_^

1 Kommentar:

  1. Ich liebe deine Kindheitsbeiträge. Erst vor wenigen Tagen habe ich mich mit meiner Mutter über unsere Kindheit unterhalten. Wir gingen beide zur selben Grundschule in unserem Dorf und haben dort ähnliche Erfahrungen gemacht. Es war wirklich lustig sich darüber zu unterhalten, wie sich die Schule und sogar die Lehrer teilweise überhaupt nicht verändert haben, obwohl ich ja viele Jahre später erst geboren und noch später eingeschult wurde. Ich mag das. Vielleicht komme ich demnächst auch endlich mal dazu deinen Nostalgie Tag abzuarbeiten... Hoffentlich. x.x

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