Montag, 25. März 2013

[Buch] Rainer Wekwerth - Das Labyrinth erwacht


Rainer Wekwerth
Das Labyrinth erwacht

Inhalt:

Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie mal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit,
das nächste Tor zu erreichen, oder du stirbst.
Problem Nummer eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer zwei, ihr seid nicht allein!

Verlag: Arena
Seiten: 406
Genre: Jugendliteratur, Thriller


***

Jeb. Jenna. León. Tian. Kathy. Mischa. Mary. Sieben junge Leute, die nichts mehr über sich selbst wissen außer den eigenen Namen. Orientierungslos wachen sie mitten im Nirgendwo auf und müssen gleich in der brütenden Hitze um ihr Leben rennen, gejagt von namenlosen, unbekannten Feinden. Der einzige Hinweis ist ein Zettel, auf dem es heißt, dass sie sechs Tore finden müssen, um in die nächste Welt gelangen zu können. Sechs Tore für sieben Personen? Da heißt es natürlich logisch, dass einer zurückbleiben muss...

Schon die ersten Seiten haben mich gleich in den Bann gezogen, man "wacht" gleichzeitig mit den Protagonisten auf und kann sich schnell in ihnen reinversetzen. Auf dem ersten Blick erscheint es außerdem, als könnte man diese Jugendlichen gleich in Schubladen stecken, hier hätten wir mal den obligatorischen Anführer, den Einzelkämpfer oder die verwöhnte Prinzessin. Aber so stereotyp sie auch wirken mögen, dahinter verbirgen sich vielschichtige Persönlichkeiten, deren Denkweisen man nicht immer nachvollziehen kann. Und man kann sich auch nicht wirklich von Anfang an festlegen, wer wohl derjenige ist, der zurückbleiben würde, so wichtig und interessant erscheinen alle Protagonisten, dass es einen schon verblüffen kann, wer es denn letztendlich wird.

"Das Labyrinth erwacht" von Rainer Wekwerth ist der erste Teil einer Trilogie, so kann man die Hauptfiguren also noch eine Weile begleiten, aber was mich etwas stört, ist die aufkeimende Romanze zwischen Jeb und Jenna, die schon von der ersten Seite an subtil präsent war, so dass ich schon befürchte, dass die zwei erst zum Schluss übrig sein werden, aber vielleicht werde ich hier ja vom Autor positiv überrascht. Ansonsten stört mich das auch nur ein wenig, da im ersten Teil die Flucht vor den ominösen Feinden bzw. das Erreichen der mysteriösen Toren die Handlung überwiegend dominiert.

Der Stil des Autors gefällt mir übrigens ganz gut, sehr flüssig und klar geschrieben. Endlich mal ein toller, spannender Jugendthriller von einem deutschen Autor. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und freue mich schon auf die Fortsetzung, die im Sommer erscheinen soll. ^_^

1 Kommentar:

  1. Das hört sich ja richtig gut und spannend an.
    Momentan überlege ich, mich wieder in Richtung Fantasy-Jugendbücher zu wagen. "Das Labyrinth" könnte vielleicht ein guter Start sein. Mal gucken :)

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