Dienstag, 20. November 2012

[Buch] Robin Jarvis - Dancing Jax


Robin Jarvis
Dancing Jax


Inhalt:

Dieses Buch ist böse...
Du solltest dich ihm nicht nähern.
Du solltest nicht darüber sprechen.
Was auch immer du tust, öffne es nicht!

Verlag: Script5 --- Seiten: ca. 550 --- Genre: Jugendliteratur, Dark Fantasy


***

Das zweite Buch in diesem Jahr, das ich mir nur wegen des Covers gekauft habe und das mich am Ende überhaupt nicht enttäuscht hat. Das erste Buch gehörte übrigens zur Alterra-Trilogie. Da habe ich zwar vorher den Inhalt durchgelesen, aber bei "Dancing Jax" war das anders. Da standen nur diese vier Zeilen in der Inhaltsangabe und sonst wusste ich nichts darüber, ich hatte auch noch nie von diesem Buch gehört. Aber dieses Cover war einfach toll. Totenkopf, Narrenkappe, Spielkartendesign, wenn das nicht nach dem Joker klingt und der Titel klang auch recht gut.

Die Geschichte spielt in einer englischen Kleinstadt (Pluspunkt) und dreht sich um ein verbotenes Buch namens "Dancing Jacks", das jeden, der es liest, dazu verflucht, ein Teil des märchenhaften Buches zu sein bzw. sich mit einem Charakter aus dem Buch zu identifizieren. Nahm es noch anfangs Besitz von wenigen Individuen, gerät später die ganze Stadt unter dessen Bann.

Bei Martin Baxter, Anfang 40, Englischlehrer mit einem Hang zum Zynismus, zeigt das Buch keinerlei Wirkung und so muss er hilflos mitansehen, wie die vertrauten Gesichter um ihn herum zu willenlosen Marionetten eines teuflischen Buches werden und es scheint keinen Ausweg aus dem Wahnsinn zu geben.

Die Geschichte ist in einem wortgewaltigen, aber flüssigen Stil geschrieben worden und so ist es mir gar nicht schwer gefallen, dem Bann des Buches zu erliegen. Die meisten Charaktere sind interessant und wirken gar nicht klischeehaft. Es gibt auch an einigen Stellen einen detailreichen Einblick in die märchenhafte Welt von "Dancing Jacks" mit wunderlichen Menschen, Tieren und Wesen, die glatt aus mittelalterlichen Sagen entsprungen sein könnten. Da Spielkarten hier auch eine kleine Rolle spielen, hat das Ganze schon etwas von "Alice im Wunderland", nur viel magischer.

Was mir auch ganz gut gefallen hat: da das Buch noch recht "jung" ist, wurde im Buch auch viel Kritik, was die "sozialen Netzwerke" wie Facebook oder Twitter sowie die Oberflächlichkeit der Medien heutzutage angeht, eingebaut. Da konnte ich immer beim Lesen nicken, falls jemand, meist Martin, die Wahrheit darüber beim Namen nennt und das schön zynisch verpackt. (Ach ja, Martin mag auch Doctor Who! Pluspunkt!)

Das Buch hat übrigens mit einem fiesen Cliffhanger geendet und leider weiß ich noch nichts darüber, wann die Fortsetzung der geplanten Trilogie rauskommen wird. Aber ich freue mich schon sehr darauf, wie es wohl weitergehen wird. Ich bin auch stolz darauf, mit dem Buch einen guten Fang für mein Bücherregal gemacht zu haben. Ich finde, es ist ein gutes Buch für jedermann, aber ein Muss für jeden Dark Fantasy-Fan. ^_^

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