Sonntag, 9. September 2012

In Maine haust das Böse... oder?


"Gute Nacht, ihr Prinzen von Maine, ihr Könige von Neuengland." - so hörte ich es kürzlich aus dem grandiosen Film "Gottes Werk und Teufels Beitrag", die Verfilmung des gleichnamigen Buches von John Irvine. Aber für eine Sekunde musste ich doch an Stephen King denken, schließlich spielen seine Romane oft in Maine und Umgebung. Wenn also irgendwo von Maine die Rede ist, dann denke ich gleich an irgendwelchen grausigen Geschichten, in denen bösartige Clowns, mörderische Kinder oder verrückte Frauen eine Rolle spielen...

Ich habe "Carrie" mal im Fernsehen gesehen, als ich etwa zehn, elf war und fand ihn recht beeindruckend. Wer King war, wusste ich zwar schon, aber für "erwachsene" Horrorliteratur habe ich mich damals nicht besonders interessiert. Mit zwölf sah ich eine österreichische Serie, wo ein scharfzüngiges Mädchen im Teenageralter dauernd Bücher von King gelesen hatte, was ich total cool fand. Beim nächsten Besuch in der Buchhandlung kaufte ich mir also "Friedhof der Kuscheltiere" und ich war gleich begeistert davon. Das nächste Buch war "Brennen muss Salem", was ich allerdings nicht so toll fand, und abgebrochen hatte. Damit hatte mein King-Fieber erstmal ein Ende gefunden.

Erst zwei Jahre später fand ich wieder Gefallen an seinen Büchern, nachdem ich den Film "Es" gesehen hatte, was ich trotz der Überlänge ganz gut fand. Daraufhin folgten "Das Mädchen", "Misery", "Carrie" und "Es", wobei letzteres mich doch etwas verstört hat, da es doch ganz anders als im Film war, und ich oft die Gesichter der jungen Hauptcharaktere im Kopf hatte. Seitdem lese ich ungern ein Buch, bei dem ich den Film schon gesehen habe. Dann folgten die spannenden Bücher von Kings Pseudonym, Richard Bachman: "Todesmarsch" und "Menschenjagd".

Dann interessierte ich mich für andere Bücher aus dem Horrorgenre und King spielte seitdem keine große Rolle mehr. Bis heute. Aktuell lese ich gerade "Puls" und da ich es ohne große Erwartungen lese, gefällt es mir bis jetzt soweit gut. Wenn ich damit fertig bin, versuche ich mal "Brennen muss Salem" eine weitere Chance zu geben. Ich überlege mir, ob ich auch mal später die Dark Tower-Serie lesen sollte. Hat mich früher gar nicht interessiert, aber jetzt... hmm.... mal schauen... ^_^

Ach ja, neben "Carrie" und "Es" habe ich auch noch andere Verfilmungen gesehen. Ich muss sagen, "Misery" ist meine liebste King-Verfilmung und das dank der wunderbaren Kathy Bates. Gleich darauf folgt "Shining", auch wenn King selbst nicht mit der Verfilmung zufrieden war, mir wurscht, Jack Nicholson war einfach nur fantastisch. Den Rest fand ich bis auf "Das geheime Fenster" nicht so prall...

Mögt ihr King?
Welche Bücher von ihm mögt ihr? Was hält ihr von den Verfilmungen?

Kommentare:

  1. Gelesen habe ich noch keinen echten King, aber ich habe es mir vorgenommen, da ich mir nicht vorstellen kann, wirklich Spannung bei einem Buch zu empfinden.
    Gesehen habe ich "Carrie", "Friedhof der Kuscheltiere", "Shining", "Stand by Me", "Die Langoliers", "Dolores", "The Green Mile", "Zimmer 1408" und "Der Nebel", der mich von allen Filmen am Meisten aufgeregt hat, auch wenn das Ende wirklich genial war (Ironie des Schicksals, hm? ;P). Ansonsten sind die Filme schon ganz okay, man muss eben auch sehen, wann sie gedreht worden sind. Sehr gut gefallen hat mit "Stand by me" und natürlich "Shining" und "The Green Mile". :)

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  2. Ahhh, immer vergesse ich, dass "Stand By Me" auch ein King-Werk ist. Der Film ist natürlich großartig! :)
    "Der Nebel" fand ich auch nicht so prall, was an der einen Furie lag und auch am Ende, das für mich zu den dümmsten aller Filmenden gehört. ;D (Kaum geht's nicht mehr mit dem Auto weiter, heißt es schon PENG! Vielleicht erstmal die Situation abwarten? -.-)
    Bei Filmen würde ich dir auch noch Misery empfehlen! :)
    Die Bücher sind an sich schon spannend, bei einigen braucht man trotzdem etwas Geduld, bis es endlich losgeht. Ich würd dir raten, mit den Bachman-Büchern zu anfangen, speziell "Todesmarsch". :)

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    1. Danke für den Tip! Das werde ich mir gleich mal notieren!
      Ja, "Stand by Me" fand ich auch ganz toll und spannend und hielt es eher für ein Jugendabenteuer. Ich wusste auch nicht, dass es von ihm war, bis ich es zufällig irgendwo las. :)

      Weißt du, gerade deshalb fand ich das Ende so genial. Ich meine. Achtung, Spoiler (falls es jemand anderes liest)!
      Er bringt sogar seinen Sohn um, weil sie denken es ist alles aus und dann keine 5 Sekunden später ist alles vorbei und die Welt gerettet! Sogar die Irren aus dem Supermarkt. Nur die "Guten" nicht. Die Vernunft ist tot. Er hat sie umgebracht und war somit eigentlich der Wahnsinnigste von allen.

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    2. An sich ist das Ende ja schon genial, keine Frage. Ich hätte nur mir mehr Zeit gewünscht zwischen dem Zeitpunkt, als das Auto stehenbleibt und als der Vater zur Pistole greift. Dass die Situation wirklich auswegslos war, kam da einfach nicht so gut rüber, finde ich. :)

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  3. Ja, das stimmt allerdings! Vielleicht wäre das der Punkt gewesen, um dem Film noch ein wenig mehr Qualität zu geben. Das er alle erschossen hat, findet auch nur "irgendwie" nebenher statt. Das war schon ein bisschen sehr kurz, für so eine brutale Tat, da stimme ich dir zu. :)

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