Freitag, 17. Februar 2012

[J-Movie] Confessions


告白 
Kokuhaku (2010)
Confessions

Inhalt: Die kleine Tochter der Mittelschullehrerin Moriguchi wird im Schwimmpool ertrunken aufgefunden. Sie ist sich sicher, dass zwei Schüler aus ihrer Klasse ihre Tochter ermordet haben und sinnt auf Rache. Bevor sie kündigt, erzählt sie ihrer Klasse öffentlich von ihren Racheplänen und dass sie den beiden Schuldigen HIV-positives Blut in die Milch gemischt hat. Daraufhin folgen verstörende Ereignissen, von denen keiner der Schüler verschont bleibt.

mit: Takako Matsu (Yuko Moriguchi), Masaki Okada (Yoshiteru Terada), Yukito Nishii (Shuya Watanabe), Kaoru Fujiwara (Naoki Shimomura), Ai Hashimoto (Mizuki Kitahara) u.v.m.

***

Erstmal vorweg, das ist kein Horrorfilm, wie er oft manchmal betitelt wird. Es ist ein wirklich gut gemachter Psychothriller, der eine Brise Gore enthält. Ich habe sehr lange auf diesen Film gewartet und ich bin froh, dass er mich nicht enttäuscht hat.

Der Film wird aus der Sicht der Lehrerin und der Schülern, die mit der Sache zu tun haben, erzählt, sogenannte Geständnisse. Bei jedem Geständnis tun sich immer neue Wendungen auf, von denen man nie im Leben erwartet hätte, dass sie so ausfallen werden.

Es geht um den Mord eines kleinen Mädchen, begangen von 13 Jahre alten Mittel-schülern, die allerdings vom Gesetz her deswegen nicht belangt werden können. Daher sinnt die Mutter auf Selbstjustiz und erklärt das sogar öffentlich ihrer Klasse mit einem langen Monolog am Anfang, der einen von der ersten Sekunde an fesseln kann. Im Laufe des Films beschäftigt man sich mit den beteiligten Schülern und man findet heraus, was sie zu ihrem Tat angetrieben haben. Dabei war ich mir oft nicht sicher, ob ich mit den beiden Mitleid haben sollte oder nicht. Das Ende ist bei diesem Film ziemlich heftig... heftig im Sinne von "wow, das hätte ich nie erwartet" und es gefällt mir ziemlich gut. Die letzten Worte im Film werde ich nie vergessen.

Pluspunkte gibt es übrigens auch für die Kameraführung, da gab es einiges, die gut in Szene gebracht worden sind, ich mochte, wie die restlichen Klassenkameraden als Schatten dargestellt wurden. Es gab auch ein paar für japanische Filme typische wirre Szenen, aber die konnte man am Ende nachvollziehen.

Summa summarum, diesen Film kann ich empfehlen! Angucken lohnt sich! ^_^

Dieser Eintrag wurde aus diesem Grund vorproduziert.

Kommentare:

  1. Auf den Film bin ich derzeit auch ganz heiß, vielleicht gönne ich mir die DVD vom nächsten Gehalt.
    Letzte Woche wurde er im Rahmen der japanischen Filmtage in Düsseldorf gezeigt - kostenlos zwar, aber zu spät für mich und meinen Freund, wir hätten den Zug für die Rückfahrt nicht bekommen. Dafür haben wir uns "Still Walking" angesehen, für mich war es das zweite Mal, weil ich den Film unglaublich schön finde. Hast du den schon gesehen?

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    1. Ja, "Still Walking" habe ich mal im Fernsehen gesehen. Wirklich sehr schön, sehr berührend! :)

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