Freitag, 31. Dezember 2010

Adieu 2010!

Tja... irgendwie kaum zu glauben, dass das Jahr schon vorbei ist. Ich hatte zwar nie ein gutes Zeitgefühl, aber ich habe das Gefühl, die Zeit ist heuer wirklich gerast. Es kommt mir so vor, als wär gestern noch Sommer gewesen. Für mich persönlich war es ein neutrales Jahr gewesen mit einigen für mich sportlichen Höhepunkten z.B. das Champions League Finale, das die Bayern leider verloren haben. Für mich war es trotzdem aufregend, denn ich habe keine wirklichen Erinnerungen an die CL-Finals 1999 und 2001. Bei letzterem habe ich bloß das Elfmeterschießen in Erinnerung, da habe ich wirklich gezappelt ohne Ende. Und dann war die Fußball-WM, die ich endlich in aller Ruhe gucken konnte. Damals, 2006, war ich mit meiner Mittleren Reife beschäftigt und habe nie alle WM-Spiele gucken können. Schade, dass Deutschland nicht Weltmeister geworden ist - auch wenn ich damals davor prophezeit habe, dass die Deutschen spätestens im Viertelfinale raus sind. Aber egal, 4-1 gegen England und 4-0 gegen Argentinien... diese Spiele habe ich sowas von genossen.

Tja... wie werde ich nun den letzten Tag des Jahres 2010 verbringen? Ich bin kein Partytyp und halte nichts von Feierzwang, daher werde ich die Nacht im mollig warmen Bett verbringen, von einer kleinen Unterbrechung um Mitternacht zwecks Feuerwerksbeobachtung. Aber ich möchte den Tag trotzdem in Erinnerung haben, deshalb werde ich eine Anime-Nacht haben. 2008 war es Wolf's Rain, 2009 alle Detektiv Conan-Filme und dieses Jahr? Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es mal wieder Zeit für Haibane Renmei, denn es ist schon lange her, seit ich diesen tollen Anime geguckt habe. Eigentlich wollte ich ein Marathon mit den Werken von Satoshi Kon machen, aber weil ich auch kurz nach seinem Tod eine gemacht habe, sind mir die Szenen schon noch frisch in Erinnerung.

Was ich mir für 2011 wünsche? Auf jeden Fall hoffen, dass einige Kontakte zu lieben Freunden wiederbelebt werden können, die dieses Jahr aus allerlei Gründen eher sporadisch geblieben waren. Fleißig sein und nicht dauernd rumschlundern. Mehr Bücher lesen. Und dass mein Körper heil bleibt. Ich hatte mir nämlich vor Wochen den Ischiasnerv eingeklemmt, nachdem ich was Schweres zu schnell hochgehoben habe, aber jetzt geht es mittlerweile wieder. Trotzdem war es wirklich kein schönes Erlebnis, dauernd rumzuächzen. Zeigt, wie sehr ich außer Form geraten bin - also muss ich das unbedingt ändern. ^.~

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Kurzfilme I

Ich liebe es, bei Youtube interessante Kurzfilme zu entdecken, besonders die animierten haben es mir angetan. Ich hoffe, ihr könnt euch ein wenig Zeit nehmen, um sie euch anzusehen. ^_^

1. "Replay"
 

2. "Out Of Sight"

3. "One Life"


4. "Mei Ling"


5. Last but not least - mein momentaner Favorit: "Maternelle"

Donnerstag, 23. Dezember 2010

[Anime] Tokyo Godfathers

Mal eine Vorstellung zur rechten Zeit...


東京ゴッドファーザーズ
Tokyo Godfathers (2003)
von Satoshi Kon

Inhalt: Tokyo zur Weihnachtszeit. Drei Obdachlose, der alkoholkranke Gin, der Transvestit Hana und die junge Ausreißerin Miyuki, finden im Müll ein ausgesetztes Baby. Sie kümmern sich um das Baby, das Hana auf den Namen Kiyoko tauft, und beschließen, die Mutter des Kindes zu finden. So beginnt eine Odyssee durch die Stadt, in der sie im Laufe der Zeit sich der eigenen Vergangenheit stellen müssen...

***
Tokyo Godfathers ist einfach ein toller Anime-Film, so dass es jetzt für mich inzwischen Tradition geworden ist, den Film zur Weihnachtszeit anzuschauen, weil es einfach passt. (Dabei bin ich gar kein Weihnachtsfan noch feiern wir daheim Weihnachten...) Es gibt eine herzerwärmende Geschichte, bei der man die ganze Zeit nur noch am Schmunzeln ist, auch gibt es Szenen, bei denen man am liebsten mitheulen möchte. Happy End? Nicht wirklich und das ist auch gut so.

So... allen, die Weihnachten feiern, wünsche ich schöne, stressfreie Feiertage. ^_^

Montag, 20. Dezember 2010

Not Another Yuurei Movie I

Yuurei = japanische Geister, die aus einem Grund nicht ins Jenseits eingehen können

Ich bin ein großer Fan von asiatischen Horrorfilmen und habe schon eine Sammlung dafür in meinem Regal reserviert. Auch wenn in gefühlten 90% davon irgendwelche Geisterfrauen oder Geisterkinder vorkommen, ich liebe sie einfach. Und wenn dazu eine gute Storyline dazukommt, umso besser. Ich werde hier mal meine kurze Meinung über vier Filme kundtun. Nur vier? Na ja, die Zahl vier gilt im fernöstlichen Sprachraum als Unglück, da man das Wort (fast) genauso ausspricht wie das Wort "Tod". Ist doch passend. ^_^
Fangen wir doch mal mit den Filmen an, die in meinen Augen richtig den Asia-Horror-Boom ausgelöst haben.


#1 - Ring (1998)
Ringu

"Du wirst in sieben Tagen sterben!" - Ich muss ja zugeben, durch das sehr gut gemachte Ami-Remake bin ich erst auf das Original gestoßen. Hier sieht Sadako zwar nicht so gruselig aus wie Samara, nein, eigentlich sieht sie sogar recht harmlos aus. Und wenig Effekte gibt es auch. Dennoch schafft der Film es, mich mit dem langsam aufbauenden Spannungsbogen in dessen Bann zu ziehen. Leider waren die Nachfolger Rasen, Ringu und Ringu 0 nicht so berauschend, eigentlich kein Wunder bei Fortsetzungen. Wobei Ringu 0 mir schon ein bisschen gefallen hat, den würde ich als Drama bezeichnen und man erfährt mehr über Sadakos Vergangenheit.


#2 - Dark Water (2001)
Honogurai mizu no soko kara
Mutter und Tochter ziehen in ein verkommenes Apartment. Mutter erlebt merkwürdige Sachen, die mit einem vermissten Mädchen zu tun hat. Ach, der Film gehört zu meinen Lieblingen. Kein Tröpfchen Blut kommt da vor, nur ein paar Wassertropfen, aus denen am Ende quasi ein Sintflut wird. Und es gibt auch ein paar Szenen, die einem ans Herz gehen. Ach ja, die Tochter-Darstellerin kriegt von mir den Niedlichkeitsbonus.


 #3 - Ju-on: The Grudge (2003)Ju-on
Wenn jemand mit einem Groll stirbt, entsteht ein Fluch. Oder so. Ich muss hier auch zugeben, dass ich das Remake zuerst gesehen habe, hat mir auch ganz gut gefallen, vielleicht, weil Sarah Michelle Gellar dabei war. Die nächsten zwei Ami-Fortsetzungen waren dann bloß Popcornschrott, den man sich anschauen kann, wenn man wirklich nichts Besseres zu tun hat. Das japanische Original und dessen Fortsetzung fand ich viel interessanter, auch wenn Kayako und Toshio hier harmloser rüberkommen - der Gruselfaktor bleibt trotzdem hoch. Außerdem war die Handlung aus der Sicht verschiedener Personen dargestellt, das fand ich gut. 2009 gab es zwei Fortsetzungen, in denen Kayako und Toshio Cameo-Auftritte haben, aber die können sich zu dem eben erwähnten Popcornschrott gesellen.


 #4 - One Missed Call (2004)
Chakushin Ari
Reinstes Popcornkino von Takashi Miike. Man kriegt auf dem Handy einen Anruf/eine Nachricht von sich selbst aus der Zukunft, um genau zu sein, zwei Tage später und wie man später erfährt, ist das der Todeszeitpunkt. Hat ein paar ganz schöne Schockmomente, die mir gefallen. Die Fortsetzung finde ich auch ausnahmsweise gelungen. Die zweite Fortsetzung kann man sich antun, wenn man Zeit totschlagen will.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Gedankenfetzen über TV-Serien

Was für ein Wochenende...
Da man irgendwie nur noch von gefühlten tausend Schneebergen umgegeben ist, hat es mich mit Punsch und Schokomuffins vor dem DVD-Player gezogen. Ich hatte endlich ein paar neue DVD-Staffel zu gucken: SUPERNATURAL S5, LOST S6 sowie DEXTER S3. SUPERNATURAL habe ich schon geguckt, einfach genial wie immer. Und selbst die Folge mit Paris Hilton hat mir sogar gefallen, wer hätte das gedacht...
Jetzt bin ich mitten im Gucken von LOST und heule grad Rotz und Wasser angesicht der Tatsachen, die meinen Lieblingscharakteren passiert sind. Haaach... ich bin schon so gespannt auf die letzte Folge, auch wenn ich mich ein wenig davor fürchte. Wird sie gut sein? Oder schlecht? Und dann werde ich mir auf jeden Fall die LOST Enzyklopädie holen, die sieht klasse aus.
Ich freue mich schon auf Dexter, auch wenn es heißt, dass die 3. Staffel eher schwach ist. Aber dafür sollen die nachfolgenden Staffeln besser sein. Ich bin schon so gespannt darauf...
Ich hoffe, in Zukunft gibt es auch weiterhin ganz tolle und interessante Mystery-Serien. Auf THE WALKING DEAD bin ich schon ganz gespannt, hab' nur Gutes darüber gehört. Und was gibt es sonst noch Neues in diesem Bereich...? Da muss ich wohl recherchieren gehen.

Was mir auch grad so einfällt... könnten solche Serien aus deutscher Hand funktionieren, selbst wenn es eine neu erzählte Mystery-Geschichte wäre? Auch bei manchen, durchaus recht unrealistischen Dorama frage ich mich auch oft, ob dies das jenes im deutschen TV auch so gut ankommen könnte. Die Dienstagabendserien in der ARD sind ja immer die Quotenbringer, ich stelle mir grad vor, wie das so wäre, wenn dann eine neue (gut gemachte) Serie angekündigt wird, die z.B. mit Geistern zu tun haben soll. Wär sicher toll, muss ja auch nicht gleich blutrünstig sein. ^_^
Tja, leider muss heutzutage alles nach plump, schlicht, realistisch, endlos aussehen. Seufz.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

[Dorama] Nihonjin No Shiranai Nihongo

Dieses Dorama habe ich vor kurzem gesehen. Es kam diesen Sommer im japanischen Fernsehen.



日本人の知らない日本語
Nihonjin No Shiranai Nihongo (2010)

(Das Japanisch, das die Japaner nicht kennen)

Inhalt: Die flippige Verkäuferin Haruko Kano möchte als Japanischlehrerin an einer Oberschule arbeiten. Sie bekommt von ihrer ehemaligen Lehrerin ein Angebot, für drei Monate an einer Schule arbeiten zu können, um anschließend eine Empfehlung für eine Oberschule zu bekommen. Voller Freude rast sie also hin, nur um enttäuscht festzustellen, dass es bei der Schule sich um eine Japanisch-Sprachschule handelt. Sie beschließt, dort zu bleiben, muss aber feststellen, dass ihre ausländischen Schüler gar nicht so pflegeleicht sind und sie mit Fragen über die japanische Sprache bombardieren, die sie nicht mal beantworten kann...

mit: Riisa Naka (Haruko Kano), Narushi Ikeda (Kazuki Takasu), Natsuki Harada (Catherine aka Miyuki Katori), Munetaka Aoki (Taiyo Shibuya)

***
Puuuuuh! Was kann ich nur darüber sagen? Es ist schon lehrreich und ziemlich unterhaltsam. Aber ich weiß nicht, ob ich auch wirklich alles mitgekriegt bzw. verstanden habe, was die Fehler bzw. Besonderheiten der japanischen Sprache angeht. Ich musste öfters auf "Pause" klicken, nur um den Untertitel mal in aller Ruhe zu kapieren, wovon da die Rede war. Vielleicht muss ich das Dorama mal ein zweites oder drittes Mal gucken. ^_^
Harukos Schüler sind natürlich Ausländer. Sie kommen aus Amerika, England, Frankreich, Schweden, Russland, Italien und China. Ich muss allerdings schon sagen, es wird ordentlich in die Klischeekiste gegriffen. Hier sind ein paar Beispiele: Bob ist der typische "Yo Man"-Afro-Ami, Luke aus Italien ein Emo-Otaku, die blonde Ellen aus Schweden ist verrückt nach Ninjas, Multimillionärin Mary aus Frankreich mag Yakuza-Filme...aber trotzdem sind sie alle recht liebenswert, finde ich. Vor allem Ellen finde ich richtig niedlich mit ihrer Faible für Ninjas. ^_^
Also... wer an der japanischen Sprache interessiert ist, sollte sich dieses Dorama nicht entgehen lassen. Es wird auch besprochen, warum die japanische Sprache so... vague ist, aber die Antwort darauf, tja, ist ziemlich japanisch. ^_^

Harukos Klasse
"Ich bin nach Japan gekommen, um Ninjas zu sehen!"

Dienstag, 14. Dezember 2010

Miau! Komm schon, spiel mit mir!


...scheint Knotti mir sagen zu wollen.

Wir haben wieder zwei Gastkatzen daheim: Knotti und Zorro. Knotti ist das erste Mal bei uns, während Zorro (eine dreijährige Dame) schon häufig Gast bei uns gewesen ist. Zuvor war sie stets mit einem anderen Kater namens Alf, aber der ist im Januar im Alter von 19 Jahren gestorben.
Ist schon lustig mit dem jungen Kater, der im April dieses Jahres zur Welt kam. Da können wir nämlich viel mit ihm spielen, während Zorro darauf gar keine Lust hat und sich lieber irgendwo verkrümelt.


Da scheint sie mir wohl zu sagen: "Miau! Hau ab und lass mich in Ruhe!" ^_^
(Allerdings hat sie bei Streicheleinheiten nichts dagegen, während Knotti sich nicht so dafür begeistern kann. Mal sehen, ob er sich nicht noch erweichen lässt. ^_^)

Sonntag, 12. Dezember 2010

Lost In Translation: Japanisch

Ich denke gerade darüber nach, was das erste japanische Wort war, das ich gelernt habe. Die eingewanderten Wörter wie Kimono oder Samurai zählen da freilich nicht.
Normalerweise sollte ich spontan auf Manga kommen, auch wenn ich mich nicht mehr erinnern kann, wo ich das Wort das erste Mal gehört habe. Die ersten Sailor Moon Manga wurden damals anno 1998 noch mit Comics aus Japan beworben. (Ich erinnere mich gerade, dass ein Band 9,95 DM gekostet hat! ^_^) - Und auch in den Info-Seiten der ersten Dragon Ball-Bände stand nur Comic statt Manga.

Aber ich weiß noch, welche zwei Wörter bei mir einen besonderen Aha-Effekt ausgelöst haben. Das waren sakura (Kirschblüte) und nadeshiko (Nelke). Wo das wohl war? Eingefleischte CLAMP-Fans wüssten das zumindest sicher - das war bei Card Captor Sakura: Sakura und ihre verstorbene Mutter Nadeshiko. Es gab nämlich viele Szenen, die auf ihren Namen anspielten, was dann auch als Zeile unter einem Panel erklärt wurde. Ich war ja schon so stolz damals, zwei japanische Wörter gelernt zu haben.

Wann ich angefangen hab, Japanisch zu lernen? Müsste mit 14 gewesen sein, da habe ich aus dem damaligen 56k-Modem-Internet ein paar Zeilen ausgedruckt und dazu noch die beiden Silbenschriften, Hiragana und Katakana. Ich hab' damals in der Schule geübt, wenn der Unterricht langweilig war (und auch zum Schummeln benutzt, tehehe ^_^). Die verschiedenen Schriftsysteme dieser Welt haben mich schon immer fasziniert - das kyrillische Alphabet, das koreanische Hangul, das griechische Alphabet, Ivrit, Arabisch...
Ansonsten war mehr einfach nicht drin außer den paar Basics wie konnichi wa (Guten Tag), arigatou gozaimasu (Vielen Dank) oder watashi wa Hotaru desu (Ich bin Hotaru). Ein paar Kanji konnte ich auch schon, halt nur die ganz leichten, für die man nur wenige Striche benötigte, aber das war es auch schon.

Vier Jahre später habe ich es dann mal wissen wollen: kann ich die Sprache lernen oder nicht? Ich habe mir dann das Buch Japanisch mit Manga besorgt und das war schon aufschlussreich. Es hat Spaß gemacht, immer mehr Neues zu lernen. Aber irgendwann ebbte das Ganze ab, das Interesse bestand allerdings nach wie vor. Dann hab' ich endlich mein Nintendo DSlite bekommen. Zuerst habe ich mir bei PlayAsia My Japanese Coach gekauft. Das war eine gute Entscheidung damals. Mir hat es schon immer viel gebracht, wenn ich auf spielerische Weise lernen kann. Aber dann wollte ich mich auch mit Kanji beschäftigen und da musste ein neues DS-Spiel her. Auf Englisch gab es das allerdings nicht, also beschloss ich, ein Risiko einzugehen und kaufte mir Tadashii Kanji Kakitori-kun. Es ist an japanische Kinder gerichtet, die Kanji üben wollen. Nicht nur die Kanji von der 1. bis zur 6. Klasse, sondern auch die der Mittelschule und Oberschule - also die 1945 Jouyou-Kanji. Das Spiel ist ideal, um die Strichfolgen zu üben. Was sie bedeuten, kann man auch durch die anklickbaren Info-Seiten herausfinden. Für Anfänger reicht es nämlich gerade noch, dort die On- und Kun-Lesungen in Hiragana und Katakana zu herausfinden.

Ich mache jetzt aber nicht so wie früher einen Stress damit, Japanisch unbedingt lernen zu wollen. Ich lasse es einfach langsam angehen. Ich freue mich einfach darüber, wenn ich das bisher Gelernte anwenden kann, um zu verstehen zB in Dorama, japanischen Filme oder auch manchmal in Manga und ich freue mich auch einfach darüber, wenn ich etwas Neues dazugelernt habe. Irgendwie prägen sich diese Erfolgserlebnisse besser im Gedächtnis ein, finde ich. ^_^

Samstag, 11. Dezember 2010

[Dorama] Hotaru no Hikari

Weil das Bloggen grad so Spaß macht, möchte ich euch gern ein Dorama (japanische TV-Serie) ans Herz legen. Ich habe davon vor kurzem die zweite Staffel geguckt, aber ich stelle euch erstmal die erste Staffel vor.



ホタルノヒカリ
Hotaru no Hikari (2007)
(Glow of the Fireflies)

Inhalt: Wenn man Hotaru Amemiya bei der Arbeit in einer Innenarchitektur-Firma begegnet, fällt einem nichts Merkwürdiges an ihr auf. Sie arbeitet fleißig und ist stets pflichtbewusst. Doch Hotaru ist in Wirklichkeit eine himono onna (jap. ausgetrocknete Frau). Denn sobald sie von der Arbeit wieder daheim ist, wechselt sie ihre elegante Arbeitskleidung gegen T-Shirt und eine alte Trainingshose. Dazu genießt sie stets eine gute Dose Bier, liest Manga und tut sonst allerlei Kindisches. Von Beziehungen und allerlei Kontakten nach Feierabend will sie nichts wissen. Das muss auch ihr Boss, Seiichi Takano, erfahren, als er nach einer Trennung in sein Elternhaus zurückkehrt und dort plötzlich Chaos vorfindet. Wie es aussieht, hat sein Vater das Haus Hotaru überlassen. Die beiden können sich mit der Zeit darauf einigen, sich das Haus zu teilen. Allerdings erweist sich das Leben mit Hotaru als eine riesige Geduldsprobe für den stets korrekten Takano...

mit: Haruka Ayase (Hotaru Amemiya), Naohito Fujiki (Seiichi Takano)

***
Aaaaah! Ich liebe Hotaru no Hikari! Mich könnte man auch ruhig in die himono onna Schublade werfen, ich hab' nichts dagegen. Hotaru ist so herrlich naiv (eigentlich mag ich naive Leute nicht so, aber es gibt immer Ausnahmen) und was sie alles unbewusst tut, um ihren Boss zum Austicken zu bringen, dabei meint sie es doch nur gut. ^_^ 
Über den Schluss des Doramas war ich schon etwas enttäuscht, nein, eigentlich war der gut, aber trotzdem hat etwas Besonderes gefehlt. Aber das kommt zum Glück in der zweiten Staffel vor, die ich auch mal später vorstellen werde.

Hotaru und Takano

Wer oder was ist Hotaru Kago?

Hotaru Kago (籠 蛍 Kago Hotaru) ist das Pseudonym eines 22jährigen Madl aus Bayern. Zu seinen Hobbys gehören das Lesen von Manga und Büchern, das Gucken von Anime, Dorama und Filmen, das Zocken von Konsolen-RPGs, das Erlernen von Sprachen und das Träumen am Tage.

Hotaru Kago (蛍籠 hotaru kago) ist der Name eines Blogs, einer von vielen im weltweiten Netz. Die Wurzeln des Namen sind in der japanischen Sprache zu finden. hotaru für Glühwürmchen, kago für Käfig. Ein hotaru kago ist also ein Käfig, mit dem man Glühwürmchen einfangen kann.

Das Licht der Welt

Hilfe, jetzt hab' ich mich getraut.
Ich hab' jetzt ein Blog! Warum jetzt eigentlich? Nun ja, erstmal kann so ein Blog auch was gegen die Langeweile helfen, die mich öfters anfällt (leider weiß ich auch, dass es da einige Pflichten gibt, die ich tun müsste... *g*) ... und weil ich auch manchmal recht mitteilsam sein kann. Aber schon blöd, wenn es dann ausgerechnet in dem Moment nicht die richtige Person, mit der ich eher darüber reden könnte, da ist. Also rede ich einfach mit der Öffentlichkeit über verschiedene Dinge, die mich so interessieren, vielleicht sind da auch die richtigen Personen dabei. ^_^